In Deutschland zu reisen bietet mehr Möglichkeiten als viele Landsleute meinen. Von Flensburg bist München bieten sich zahlreiche interessante Reiseziele.
Diejenigen, welche in Deutschland reisen, werden vielleicht von den vielen Wiesen, Äckern und Wäldern in dem stark Industrie geprägten Land überrascht werden. Nahezu 1/3 der Fläche in Deutschland besteht aus Wald, über die Hälfte wird immer noch von der bäuerlichen Industrie genutzt. Dennoch ist Deutschland eines der am dichtesten besiedelten Länder Europas: Über 82 Millionen Menschen, leben auf einer Fläche von 357 000 km².

Die stärkste Bevölkerungskonzentration findet sich im Ruhrgebiet mit 11 Millionen Menschen. Die Metropole Berlin hat über drei Millionen Bewohner. Weitere große Städte sind Hamburg, München, Frankfurt a. M., Köln, Stuttgart, Hannover, Leipzig und Dresden. Am dünnsten besiedelt ist Mecklenburg im Nordosten. Inmitten Europas, zwischen den Ländern im Norden, den Alpenländern Italien, Schweiz und Österreich im Süden, den Ländern im atlantischen Westeuropa Frankreich und Spanien und im kontinentalen Osteuropa, liegen die deutschen Landen. Es reicht vom "Alpenfels zum Meer": vom Gebirge der Alpen bis zur Nordsee und Ostsee. Durch seine Position in der Mitte von Europa ist Deutschland seit jeher ein Raum des Durchgangs und des Austauschs - von Volksgruppen, Kulturen, wirtschaftlichen, sozialen und geistigen Kräften und Ideen -, aber auch ein Raum der ausgeprägten politischen Auseinandersetzung.

Eine vielfältige Landschaft, die Hochgebirge (Alpen, Harz), malerisch gelegene Seen (Bodensee), von Reben gesäumte Flussläufe (Rhein) und dünenbestandene Meeresküsten (Nord- und Ostsee) einschließt, ist ebenso typisch für Deutschland wie die Vielfalt an historischen Bauwerken und Denkmälern in den vom Krieg verschonten Städten. Mittelalterliche Städte, etwa Rothenburg ob der Tauber oder Lüneburg, erhabene gotische Kathedralen wie der Kölner Dom oder der Magdeburger Dom sowie Burgen und Schlösser (z.B. Schloss Neuschwanenstein) gehören zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten des Landes.

Deutschland bietet vielfältige Möglichkeiten, Kurz- und Städtetrips zu unternehmen. Aufgrund der bewegten Vergangenheit mit vielen Kleinstaaten verfügt Deutschland über zahlreiche Metropolen: Städte, deren Charakter durch ihre Geschichte und ihre Region unverwechselbar geformt ist. Jedesmal kommen Besucher in eine andere Welt, in der nicht nur andersartige Bauwerke und Kunstschätze zu sehen sind, sondern immer auch eine andere Art zu leben.

Verschiedenste Traditionen und Mentalitäten prägen Kulturbetrieb und Nachtleben, Shopping und Gastronomie. Das Kulturleben in deutschen Städten ist so aufregend und anregend, weil es weltoffen ist. Egal, ob sich die Interessen auf Musik, Theater, Oper, Musical Tanz oder bildende Kunst beziehen - hier versammelt sich das anspruchsvollste Publikum.

Kaufhäuser und Ladengalerien verwandeln sich in den einzigartigen Fußgängerzonen durch ihr traditionsreiches und hochmodernes Ambiente in Erlebniswelten.
Auch das Nachtleben ist lebendig und bunt gemischt. In jeder Altstadt gibt es eine urtümliche Kneipenszene, Cities glänzen mit internationalen Vergnügungen vom Varieté über Bauchtanz bis zur Diskothek.

Aber auch abseits der Städte können Besucher in Deutschland viel unternehmen. Ob bei einem Kurztrip in die Natur abschalten, Burgen und Schlösser besichtigen oder lieber atemberaubende Freizeitparks erleben - Deutschland bietet für jeden Geschmack eine Vielfalt an Möglichkeiten.

Reiseinformationen zur Geographie in Deutschland

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein mitteleuropäischer Staat. Gemeinsame Grenzen existieren mit Dänemark, Polen Tschechien, Österreich, Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden.

Im Norden des Landes bilden Nordsee und Ostsee natürliche Landesgrenzen.

Der nördliche Teil Deutschlands, die norddeutsche Tiefebene, ist ein Tiefland, welches durch die Eiszeiten geformt wurde. Im Zentrum des Landes schließen sich nach Süden die bewaldeten Mittelgebirge und schließlich die Alpen als Hochgebirge an die Tiefebenen an. Der niedrigste Punkt liegt in der Wilstermarsch mit 3,5 Metern unter NN. Der höchste Berg ist die Zugspitze mit 2.962 m.

Küstenlinie:2.389 km

Deutschland Geschichte

Der Ausbruch der französischen Revolution brachte einen Wandel in Deutschland.
Neue Ideen von Freiheit und Gleichheit zogen ihre Kreise durch das Bürgertum. Die Dynastien konnten den Revolutionstruppen nicht standhalten. 1801 fiel das linke Rheinufer an Frankreich.

Durch Napoleon wurden 1803 die großen Staaten mit den meisten deutschen Klein- und Kleinststaaten für die linksrheinischen Verluste entschädigt. Damit hatte Napoléon ungeplant den Weg zu einer neuen deutschen Einheit geebnet. Franz I., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen, das längst nicht mehr existierte, zog nun endlich die Konsequenzen, legte die Kaiserkrone offiziell nieder und nannte sich fortan "Kaiser von Österreich".

Um 1848 startete erneut ein Versuch einer Einigung zu unternehmen. Während der Wochen der Revolution ging es nicht nur um die liberalen Tendenzen in den deutschen Einzelstaaten, sondern gleichzeitig versuchten Delegierte des ganzen Volkes aus allen Teilen des alten Reiches ein neues zu schaffen. 

Es war der Verdienst des preußischen Ministerpräsidenten Bismarck, daß er zwar bewußt auf eine Vormachtstellung Preußens hinarbeitete, zugleich aber in Österreich einen möglichen Verbündeten erkannte.

Der Versailler Friede von 1918 engte zwar die Grenzen in Ost und West ein, aber das Reich blieb bestehen. Gewiß mochten die weltpolitische Entwicklung, die Weltwirtschaftskrise und die zunehmende Radikalisierung eine gewisse Schuld tragen, daß die junge Weimarer Republik schon nach fünfzehn Jahren ihres Bestehens in die Diktatur des nationalsozialistischen Dritten Reiches abglitt.

Für wenige Jahre gelang es zwar Hitler, durch die Annexion Österreichs, weiter Teile der Tschechoslowakei und Polens die Grenzen des Reiches noch einmal zu erweitern, doch der Zweite Weltkrieg, in den Hitler die Deutschen hineintrieb, brachte nicht nur den "totalen Krieg", wie ihn die Nazi-Führung propagierte, sondern zugleich auch den totalen Zusammenbruch.

1949 wurde aus den drei westlichen Besatzungszonen die "Bundesrepublik Deutschland" als neuer demokratischer Staat geschaffen. Gleichzeitig konstituierte sich in der sowjetischen Besatzungszone die "Deutsche Demokratische Republik".
Die DDR schloß sich eng an die Sowjetunion und deren Verbündete. Damit wurde die deutsche Trennung vertieft. Die Mauer durch Berlin und die streng bewachten Grenzen der DDR waren nur äußeres Zeichen einer Entwicklung.

Am Anfang der 60er Jahre war die Bundesrepublik Deutschland politisch und wirtschaftlich ein stabiler Staat. Aus den Trümmern der Niederlage von 1945 war ein neues demokratisches Deutschland entstanden. Bundeskanzler Konrad Adenauer hatte es durch die Mitgliedschaft in der NATO fest in die Gemeinschaft des Westens eingefügt.
Immer mehr Ostdeutsche wünschten jedoch, die DDR verlassen zu dürfen. Da entstand im Sommer 1989 ein "Loch". Die ungarische Regierung ließ DDR-Bürger ungehindert über Österreich in den Westen ausreisen.

In der DDR wurde der Wunsch nach Freiheit immer stärker. In vielen Städten demonstrierten im Herbst 1989 wiederholt bis zu 300.000 Menschen für mehr Freiheit und freie Wahlen. Die DDR-Regierung mußte nachgeben. Am 9. 11. 1989 fiel die Mauer in Berlin. Jubelnd umarmten sich West- und Ostdeutsche.

Am 3. 10. 1990, seitdem der "Tag der deutschen Einheit", schlossen sich die Bundesrepublik und die DDR zur neuen größeren Bundesrepublik zusammen. Die DDR verschwand.

Reiseinformationen zur Wirtschaft in Deutschland 

Da Deutschlands Wirtschaft ist vorwiegend auf den industriellen und Dienstleistungssektor konzentriert, da das Land an sich sehr rohstoffarm ist.
Große Flächen des Landes werden allerdings landwirtschaftlich genutzt (jedoch sind nur 2%-3% der Beschäftigten in der Landwirtschaft tätig).

Derzeit ist Deutschlands Wirtschaft durch eine für Deutschland ungewohnt hohe Arbeitslosigkeit, insbesondere in Ostdeutschland, und sehr niedrige wirtschaftliche Zuwachsraten gekennzeichnet. Die Arbeitslosigkeit steigt seit den `70-er Jahren kontinuierlich an. Die Suche nach der Ursache dieser Wirtschaftsmisere spaltet derzeit die Gesellschaft: Unternehmerverbände und neoliberale Ökonomen sehen den in Deutschland traditionell stark ausgebauten Sozialstaat als Verursacher der Wirtschaftskrise, da die geringen Lohnkosten in osteuropäischen Nachbarstaaten zur Verlagerung der Produktion verleiten.

Gewerkschaften und Globalisierungskritiker argumentieren hingegen mit keynesianistischen und behaupten, dass die Binnennachfrage durch Kürzungen im Sozialbereich geschwächt werde. Zudem fehlte nach der Wiedervereinigung eine ausreichende ökonomische Basis für die politisch motivierte Angleichung ostdeutscher Löhne an das Westniveau.

Die Bundesrepublik Deutschland ist eine Demokratie mit liberaler Marktwirtschaft, Presse- und Religionsfreiheit. Deutschland ist Mitglied der Europäischen Union (EU).

 

Reiseinformationen zum Wetter in Deutschland

 Von Mai bis Oktober sind die Chancen auf gutes Wetter in Deutschland in der Regel höher. Das Wetter ist oft wechselhaft. Mitten im Sommer kann es an einem Tag noch warm und sonnig und am nächsten Tag schon kalt und regnerisch sein. Die Durchschnittstemperaturen reichen im Sommer von 20 bis 30° C und liegen im Winter bei ca. 0° Wirklich extreme Wetterbedingungen wie strenge Dürren, Tornados, Stürme, strenger Frost oder Hitze usw. sind relativ selten. Grund dafür ist, dass Deutschland in der gemäßigten Zone liegt.

Erdbeben mit schweren Folgen gab es in Deutschland bisher nicht. Dies ist damit zu erklären, dass Deutschland auf der Eurasischen Platte liegt. Da sich keine Grenzen zweier großer Platten innerhalb Deutschlands befinden, gibt es relativ wenige und wenn, dann auch nur relativ schwache Erdbeben.

An dieser Stelle finden Sie die Wettervorhersage für Deutschland. Sie können die Vorhersage für die nächsten 3 Tage anzeigen lassen.


Meinung? Ergänzung? Korrektur? Frage? - Dann sind wir für einen Kommentar dankbar!

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren