Venezuela Reisen - das Land mit dem größten Wasserfall der Welt.

Reiseinformationen für das Land Venezuela

Das Touristenvisum wird nur an Reisende ausgestellt, die in Venezuela Urlaub machen möchten oder zu einer Ausübung anderer unentgeltlichen Aktivitäten oder zur Kontaktaufnahme mit Firmen, Personen des öffentlichen und privaten Lebens oder als Journalisten zu speziellen Anlässen, nach Venezuela reisen.

Die Beantragung des Visums für deutsche Touristen fordert die Vorlage diverser Utensilien, als da wären:
Reisepass, welcher mindestens noch 6 Monate Gültigkeit besitzt, incl. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, falls der Pass kein deutscher Pass sein sollte, ein ausgefülltes, unterschriebenes Antragsformular, 2 Passbilder, Arbeitsbescheinigung mit Nennung des Arbeitsplatzes und der Dauer des Arbeitsverhältnisses, Kontoauszug zur Darstellung, das der Reisende über regelmäßige Einkünfte verfügt, Vorlage der Hin- und Rückflugtickets.
Das Touristenvisum gilt für 1 Jahr und berechtigt zur mehrfachen Ein- und Ausreise und zu einem Aufenthalt von jeweils maximal 90 Tagen.

Die Geographie von Venezuela

Venezuela ist ein Staat im  Norden Südamerikas und grenzt im Norden an das Karibische Meer, im Osten Guyana, im Süden und Südosten an Brasilien und im Westen an Kolumbien.
An der Grenze zu Kolumbien befinden sich die Anden.
Im Süden des Landes befindet sich ein geografisches Phänomen welches weltweit einzigartig ist. Der Braso Casiquiare, ein natürlicher Kanal, verbindet die Flusssysteme des Orinoko und des Amazonas über den Rio Negro. So bilden die großen Gebiete zwischen Orinoko, Atlantik und Amazonas eine "Insel".
Je nach relativem Wasserstand fließen die Wasser des Brazo Casiquiare Richtung Norden in den Orinoko oder nach Süden in den Rio Negro.
Im Südosten venezuelas befindet sich der höchste Wasserfall der Welt, der "Salto del Angel", welcher eine Fallhöhe von 972 m hat.

Das Wetter in Venezuela

Die venezolanischen Ebenen und die Küste verfügt über ein tropisches Klima, während es in den Bergregionen eher gemäßigt ist. In Venezuela gibt es eine Trockenzeit, diese dauert von Dezember bis April.

Die Geschichte von Venezuela

1498 entdeckte Kolumbus das Land während seiner dritten Reise.
Zunächst stand das Land jedoch unter deutscher Verwaltung. Der erste Statthalter Ambrosius Ehinger wurde sehr früh 1533 bei einem Indianerangriff während eines Entdeckungszuges durch das Land getötet.

Weitere Expeditionen der Deutschen ergaben nicht den erhofften Goldfund. Die Kolonie verfiel zunehmend und so verwaltete Spanien ab 1556 das Land.
1731 entstand das unabhängige "Generalkapitanat Caracas".
Im Zuge der französischen Revolution brach 1810 in Caracas ein Aufstand los und im Juli 1811 erklärte sich das Land für unabhängig. 1821 wurden die letzten Spanier von den Freiheitskämpfern um Simon Bolivar vertrieben.
1821 - 1830 war Venezuela ein Teil von Groß-Kolumbien, dies bestand aus dem heutigen Kolumbien, Ecuador, Panama und dem Norden Perus. Es folgte eine erneute Selbständigkeit.
1864 gründete sich die Bundesrepublik Venezuela, welche sich aus 10 Staaten zusammensetzte. Dies änderte sich nochmal unter dem Diktator Guzman und erst in der Zeit von 1908 - 1935 wurde aus dem Land unter Juan Vincente Gomez endgültig eine Republik.

Die Wirtschaft in Venezuela

Anfangs exportierte Venezuela hautsächlich Zucker, Kakao und Kaffee und widmete sich der Viehzucht.
Die venezolanische  Erdölvorkommen gewannen erst in den 30-er Jahren Bedeutung für den Welthandel und das Land gelangte an Wohlstand und Venezuela wurde zu einem der reichsten Erdölländer der Welt.
Venezuela gilt als weltweit der fünftgrößte Exporteur von Erdöl und Erdölprodukten. Aus diesem Grund ist das Land an sich relativ reich und der Lebensstandard entsprechend hoch. Desweiteren wird aus Venezuela auch Eisen, Zement, Edelmetalle, Textilien und Stahl aus.
Die Tourismusbranche gewinnt mehr und mehr an wirtschaftlicher Bedeutung.

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