Paraguay Reisen - Ein Paradies für Naturbegeisterte! Erleben Sie die natürliche, industriefreie Umwelt Paraguays mit einer unverwechselbaren tropischen und subtropischen Fauna und Flora, welche so intakt ist, wie sonst selten zu sehen.

Die Reiseinformationen für Paraguay

Die Einreise nach Paraguay erfordert -bei einem touristischen Aufenthalt
von weniger als 90 Tagen- kein Visum. Deutsche, Schweizer und Österreicher benötigen einen gültigen Reispass, ebenso Kinder ab dem 14. Lebensjahr, sofern sie nicht ausdrücklich im Pass der Eltern aufgeführt sind.
Dei Aufenthaltsdauer beträgt maximal 90 Tage. Es sind keine Impfungen vorgeschrieben und perönliche Gegenstände wie Videokameras, Fotoapparate oder Geschenke sind zollfrei.

Die Geographie von Paraguay

Der Binnenstaat in Südamerika grenzt im Norwesten und im Norden an
Bolivien, im Osten an Brasilien, im Süden und Südwesten an Argentinien.
Der größte Fluss ist der Rio Paraguay, welcher das Land auch in zwei äußerst unterschiedliche Teile teilt. Im Westen befindet sich die Savannenlandschaft, welche kaum bevölkert ist, da das Klima hier am Gran Chaco trocken und heiß ist. Im Osten befinden sich wasserreiche Grasländer und Feuchtwälder.

Das Wetter in Paraguay

Paraguay führt ein subtropisches Klima. Die Hauptregenzeit dauert von Dezember bis März und in Asunción liegen die Durchschnittstemperaturen bei 17°C im Juli und 27°C im Januar. Die Gegend am Gran Chaco kann teilweise Temperaturen von bis zu 45°C und mehr erreichen.

Die Geschichte über das Land Paraguay

Die Kolonialisierung des Landes begann um das Jahr 1537, ungefähr 10 Jahre nach der ersten Ankunft eines Europäers -dem Portugiesen Alejo Garcia.
1609 siedelten die Jesuiten in das Land um
Missionen zur Bekehrung der Eingeborenen zu errichten, daraus resultierend ergab sich eine gemeinsame Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen. Im 18. Jahrhundert wurden die Jesuiten aus politischen Gründen durch die Spanier vertrieben.
Paraguay zog Argentinien nach, als Argentinien 1811 die Unabhängigkeit erklärte, erklärte auch Paraguay kurz danach die Unabhängigkeit von Spanien.
Die Dikatatur unter Gaspar Rodriguez prägte das 19. Jahrhundert und in den Jahren zwischen 1929 und 1932 kam es zu zahlreichen Kämpfen an der bisher nicht festgelegten Grenze zu Bolivien im Gebiet des Gran Chaco.
1932 brach dann endgültig der Chacokrieg aus, welcher durch nordamerikanische Erdölfirmen inszeniert wurde um an die in dem Gebiet vermuteten Erdölvorkommen zu gelangen.
1935 wurde ein Waffenstillstand verzeichnet und Paraguay erhielt 3/4 des umstrittenen Gebietes zugesprochen.
1954 wurde General Alfredo Stroessner an die Macht gewählt und behielt über viele jahre diese vorherrschende Position, auch als 1968 erstmals die opposition Kanditaten aufstellen durfte. Erst im Februar 1989 wurde Stroessner in Folge eines Putsches gestürzt. Der Anführer der Putschisten, General Andrés Rodriguez, gewann die folgende Präsidentschaftswahlen und unter ihm blieb der wirtschaftliche Erfolg weit unter Stroessners Erfolg, trotz der privatisierung von Staatsbetrieben und die Bevölkerung kehrte sich mehr und mehr von ihm ab.
Juan Carlos Wasmosy löste Rodriguez 1993 als Präsident ab. Es folgte 1996 ein landesweiter Generalstreik aufgrund der bleibenden Unzufriedenheit der Bevölkerung.
1998 gewann der Spitzenkandidat Raúl Cubas die Wahlen, legte jedoch sein Amt nieder, nachdem der Vizepräsident Argana 1999 bei einem Attentat erschossen wurde. Luis Gonzalez Macchi folgte in das Präsidentenamt.

Die Wirtschaft in Paraguay

Ackerbau und Viehwirtschaft prägen
die Wirtschaft des Landes.
Hauptanbauprodukte sind Maniok, Zuckerrohr, Baumwolle, Sojabohnen, Getreide und Baumwolle. Durch den großen Anteil an Wäldern sind auch forstwirtschaftliche Produkte wichtig für die Wirtschaft Paraguays, als da wären: Holz, Tanin und Petitgrain (= Öl zur Parfumherstellung).


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