Chile Reisen - das Land mit der außergewöhnlichen Struktur, möchte Sie auf eine Entdeckungsreise auf den schmalen Grat zwischen den Anden und Pazifik mitnehmen.
Das gerade mal 200 km breite aber über 4300 km lange Land bietet Ihnen alle klimatischen Bedingungen für Ihren speziellen Traumurlaub.

Die Reiseinformationen für das Land Chile

Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt Schutz gegen Diphtherie, Polio , Tetanus und Hepatitis A, bei Aufenthalten
länger als drei Monate ggf. auch Hepatitis B.
Als deutscher Staatsbürger ist kein Visum notwendig, sofern der Aufenthalt die Dauer von 90 Tagen nicht überschreitet. Der über die Aufenthaltsdauer hinaus gültige Reisepass ist ausreichend. Beid der Einreise nach Chile wird ein Touristenvisum noch im Flugzeug vor der Ankunft ausgestellt. Hinzu kommt dann bei der Ankunft ein Stempel in den Pass und eine Kopie des Touristenvisums. Dieses Touristenvisum muß gut aufbewahrt werden, da es beid er Ausreise wieder vorgelegt werden muß.

Die Geographie des Landes Chile

Das Land an der Süd-West-Küste Südamerikas grenzt im Westen und im Süden an den Pazifischen Ozean, im Osten
an Bolivien und Argentinien und im Norden an Peru. Die Nord-Süd-Erstreckung ist mit mehr als 4300 km Länge eine der größten weltweit, während die Ost-West-Breite lediglich 200 km im Durchschnitt beträgt. Zu Chile gehören auch kleinere Inseln im Pazifik. Die Atacama Wüste im Norden ist die trockendste Wüste weltweit, während im Süden des Landes das ganze Jahr über Schnee und Eis liegt.

Das Wetter in Chile

Die gewaltige Ausdehnung des Landes hat zur Folge, dass in Chile die verschiedensten Klimate vorhanden sind. Im Süden Chiles, in Feuerland und Patagonien herrscht Schnee, Wind und Regen mit Höchsttemperaturen im Sommer bis zu maximal 11°C.
Mittelchile führt eher ein mediterranes Klima, allerdings durch ozeanische Einflüsse sind die Temperaturen hier gemäßigt. Zwischen Mai und August herrscht hier die Regenzeit mit kühlen Temperaturen. 

Ein Auszug aus der Geschichte des Landes Chile

Die Spanier begannen im 16. Jahrhundert die Eroberung des Südamerikanischen Landes Chile und 1541 wurde die Stadt Santiago durch Pedro de Valdivia gegründet. Die Einheimischen im Süden des Landes leisteten erbitterten Widerstand und verhinderten somit, dass die Spanier auch noch den Süden des Landes, speziell die Region


südlich des Rio Bio Bio, unter Kontrolle brachten. Dieser Vorstoß gelang erst im 19. Jahrhundert, als Chile unabhängig war.
1818 wurden die spanischen Truppen vom argentinisch-chilenischen Heer geschlagen und folglich erklärte Chile die Unabhängigkeit von Spanien. Im 19. Jahrhundert wanderten auch immer mehr Europäer nach Chile ein, allerdings nicht nur Spanier, auch deutsche Einwanderer nahmen in der Zahl verstärkt zu.Chile eroberte während des Salpeterkrieges (1879-1883) Teile der Atacamawüste, welche vorher zu Peru und Bolivien gehörten und in diesen Gebieten wurde später ein großes Vorkommen an Kupfer gefunden. Die Chuquicamata ist die größte Kupfer-Mine der Welt ud sie befindet sich in dem dazugewonnen Gebiet der Atacamawüste.
Während der Weltwirtschaftskrise um 1930 litt die chilenische Wirtschaft sehr schwer, denn die Preise für Kupfer und Salpeter -die wichtigsten Exportgüter- fielen zusehends. Nach dieser Krise erholte sich das Land nur langsam, bekam durch den Putschversuch 1938 und das darauffolgende Massaker auch nochmal einen Rückschlag.
Chile gehörte zu den Gründungsstaaten der 1969 gegründeten Andengemeinschaft, trat allerdings 1976 wieder aus dieser Gemeinschaft aus.
Salvador Allende wurde nach einem Wahlsieg 1970 Präsident von Chile. Er verstaatlichte Wirtschaftszweige wie Bank, Landwirtschaft, Kupfer-Minen, Industrie und Kommunikation.
Die Regierung Allendes, welche marxistisch durchgeführt wurde, wurde im Jahr 1973 wegen ständiger Verletzungen des Grundgesetzes und der nichtbeachtung von Gerichtsentscheidungen, für illegal erklärt. Anschließend unterstützte die CIA einen Militärputsch gegen die Allende-Regierung und während der Kampfhandlungen um den Präsidentenpalast, nahm sich Allende selbst das Leben. Pinochet übernahm als Diktator die Macht und während des Putsches bzw auch in den folgende Jahren mussten viele Tausend Allende-Anhänger in das Exil gehen, sofern sie nicht wie andere getötet wurden.
Chile erfuhr unter Pinochet ein starkes Wirtschaftswachstum, da die Verstaatlichungen rückgängig gemacht wurden und Demokratie und Gewerkschaftsrehte abgeschafft wurden. Somit wurden allerdings auch die Menschenrechte systematisch verletzt.
55%  der Bevölkerung sprachen sich 1988 gegen die Wiederwahl Pinochets aus und 1989 wurde nach den freien Wahlen der Christdemokrat Aylwin in das Präsidentenamt gewählt. 2000 wurde der Sozialist Lagos Chiles Präsident.

Die Wirtschaft in Chile

Chile gilt heute noch als eines der Länder mit dem größten sozialen
Ungleichgewicht, auch wenn die nach Pinochet regierenden Regierungen stets bemüht waren, soziale Härten zu vermeiden. Staatliche Unternehmen wurden zu Pinochets Zeiten und auch danach privatisiert.
Chile ist eine der führenden Industrienationen Lateinamerikas und gilt als einer der größten Produzenten von Rohstoffen. Edelmetalle und Salpeter brachten schon im 19. Jahrhundert Reichtum in das Land, heute kommen noch Wirtschaftszweige wie Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft dazu. Die Asien- und Brasielienkrise in den Jahren 1997/1998 war auch inChile spürbar, doch 2002/2003 stieg die Wirtschaftswachstumsrate wieder an.


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