Virginia ReisenVirginia Reisen - waldreicher Urlaub im Norden der USA.

 

Geographie Virginia

Die Landesfläche beträgt 110.771 m², davon sind 7,5 Prozent Eigentum der Staatsregierung. Virginia liegt im Nordosten der USA. Im Norden grenzt der Bundesstaat an West Virginia, Maryland und Washington D. C., im Osten ebenfalls an Maryland sowie an den Atlantischen Ozean, im Süden an North Carolina und Tennessee und im Westen an Kentucky. Der Potomac River bildet die Ostgrenze. Etwa 60 Prozent der Fläche Virginias sind von Wald bedeckt. Ungefär 20 Prozent der Landesfläche liegen nahe der Atlantischen Küstenebene, wo der Boden aus Schwemmland besteht. Im Westteil gibt es vier Halbinseln, welche durch Flussmündungen voneinander getrennt sind. Außerdem sind hier noch leichte Hügel vorzufinden, die Höhen von 90 Metern erreichen. In der Region sind viele Marsch sowie Sumpfgebiete. Die Ostkante des Pedmont Plateau, welches ein Drittel der Landesfläche ausmacht, wird durch eine Geländestufe gekennzeichnet, welche entlang der tiefer liegenden Küstenebene mehrere Stromschnellen und Wasserfälle bilden. Eins schmaler Gebirgsstreifen bildet eine Hügellandschaft, Blu-Ridge-Region genannt. Im Zentrum des Great Dismal Swamp im Südosten der Atlantischen Küstenebene befindet sich einer von wenigen natürlichen Süßwasserseen im Land, der größte ist der Lake Drummond ; außerdem gibt es einige Stauseen.

Wetter Virginia

Das Klima in Virginia ist subtropisch und feucht. Allerdings gibt es regionale Schwankungen, im Allgemeinen jedoch eine Abnahme der Temperaturen von Südosten nach Nordwesten. Im Gegensatz zu den anderen Regionen Virginias sind im Südosten an der Atlantischen Küstenebene, aufgrund des geringen Einflusses des Atlantiks, weniger heiße und kalte Tage sowie weniger Schneefall vorzufinden. Aufgrund der größeren Höhenlage kommt es in der Region der Cumberland Mountains zu mehr kalten Tage und erhöhtem Schneefall, außerdem sind es dort weniger heiße Tage. Selten kommt es zu Hurrikans.

Geschichte Virginia

Im Jahre 1570 kamen die ersten Europäer ins Land, wurden jedoch durch die dort lebenden Indianer wieder vertrieben. Erst 1607 gelang es den schließlich den Briten sich in dem Gebiet niederzulassen und die Bewohner letztendlich zu verdrängen. Die ersten Menschen mit schwarzer Haut kamen im Jahre 1619 ins Land, sie hatten den gleichen Status wie die schon dort lebenden „Sklaven auf Zeit“, einige Jahrzehnte später hatte sich die Erblichkeit des Sklavenstatus für die Schwarzen durchgesetzt. So lösten die größeren Tabak produzierenden Plantagen die kleineren Farmen bald ab. 1750 erhöhte die britische Regierung die Steuern und nahm Einfluss auf die Politik des Landes, auf diese Weise wollten die Briten ihre Autorität zeigen. Allerdings stießen sie auf Widerstand und es kam zu einer Rebellion. Im Jahre 1775 traf der Beschluss, sich Rebellen anderer Kolonien anzuschließen, auf Zustimmung in großen Teilen der Bevölkerung, lediglich einige Loyalisten sowie ein paar schwarze Sklaven, welcher unter dem Versprechen der Freiheit standen, stellten sich im Namen des englischen Königs gegen die Rebellen. Während des Nordamerikanischen Unabhängigkeitskriegs maschierten britische Truppen durch Süd- sowie Mittelvirginia. In der Nähe von Yorktown gerieten sie 1781 jedoch in eine von amerikanischen und französischen Truppen gelegte Falle und wurden so zur Kapitulation gezwungen. 1787 wurde die neue Bundesverfassung, an dessen Gestaltung Virginia wesentlich beteiligt war, angenommen. Nach Bildung der Regierung stellte Virginia vier der ersten fünf Präsidenten. Zwischen 1819 und 1850 kam es zu einer landwirtschaftlichen Niederlage aufgrund von Verlusten in der Tabakwirtschaft und einige größere Bevölkerungsveränderungen. Obwohl es diesen Niedergang gab konnten Nationalisten Virginia für die Konföderation gewinnen. Die Hauptstadt der Konföderation wurde von Montgomery (Alabama) nach Richmond, die neue Hauptstadt, verlegt. Nachdem der Amerikanische Bürgerkrieg im Jahre 1865 geendet hatte, war der größte Teil des Landes stark verwüstet und ungefär 15.000 aus Virginia stammende Soldaten tot. Nach dem Krieg herrschte große Armut von der sich das Land nach 1900 erst allmählich erholte. Die industrielle Entwicklung begann und es entstand eine vielschichtige Gesellschaft.

Wirtschaft Virginia

Steinkohle ist der wohl wichtigste Bodenschatz des Landes. Zu den bedeutendsten Erzeugnissen gehören Textilien, elektronische Geräte, chemische Erzeugnisse, Transportfahrzeuge, Druckereierzeugnisse sowie Lebensmittel. Wichtige Anbauprodukte sind u. a. Erdnüsse, Getreide, Mais, Kartoffeln, Gurken, Tomaten, Äpfel und Pfirsiche. Regionale Spezialität ist der Smithfield-Schinken, welcher von mit Erdnüssen gemästeten Schweinen kommt. Landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind zum Beispiel Rind- sowie Schweine- und Lammfleisch, Geflügel, Milchprodukte, Wolle und Tabak. Virginia gehört zu den größten Fischerreistaaten der USA, es werden vor allem verschiedene Muschelsorten und Krabben sowie Flunder, Blaubarsch und Forellen gefangen.


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