Thailand Reisen - Urlaub im Land des Lächelns.

Reiseinformationen für das Land Thailand
Bürger der EU und der Schweiz benötigen für einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen nur einen Reisepass, welcher nach der Einreise noch mindestens 6 Monate Gültigkeit besitzt.

Bei einem längeren Aufenthalt oder einer Geschäftsreise ist ein Visum notwendig, dieses kann als Touristenvisum für 60 oder 90 Tage als "Non-immigrant-Visum" ausgestellt werden.
Mitreisende Kinder benötigen einen eigenen Pass oder müssen im elterlichen Pass eingetragen sein, Kinderausweise werden nicht anerkannt. Ein Jahresvisum können Erwachsene ab dem 55. Lebensjahr beantragen, hier ist allerdings ein Vermögensnachweis notwendig!
Thailands Einheimische haben ihre ganz speziellen Gepflogenheiten mit Menschen umzugehen!
Hier ein kleiner Thai-Knigge:
Die Thais sprechen sich grundsätzlich beim Vornamen an, niemals mit Familiennamen. Dem Vornamen wird bei der Anrede die Silbe Khun (für Herr oder Frau) vorangestellt.
Man begrüßt sich nicht mit Handschlag, statt dessen legt man seine Handflächen über der Brust aneinander und verbeugt sich (Das ist die Begrüßungsform, die Thailänder den "Wai" nennen). Berühren Sie einen Thai niemals an Kopf, da dieser Sitz der Seele ist und somit als heiligster Teil des Körpers gilt.
Vor Betreten des Inneren eines Tempels oder Privathauses ist es Sitte, die Schuhe auszuziehen.
Bei einem Besuch des Grand Palace, des Wat Phra Keo sowie anderer religiöser Stätten ist in Bezug auf die Kleidung und das Benehmen die gleiche Rücksichtnahme wie überall auf der Welt geboten. Strandkleidung ist hier fehl am Platze.
Buddhistische Mönche, Buddhastatuen und andere religiöse Symbole sollten mit dem gebührenden Respekt behandelt werden.
Frauen dürfen buddhistische Mönche nicht berühren (und umgekehrt) und ihnen auch nichts in die nackte Hand geben.
Die Thailänder sind ein sehr höfliches und zurückhaltendes, dabei sehr freundliches Volk. Zeigen Sie deshalb Ihren Ärger nie und bleiben Sie auch bei eventuellen Auseinandersetzungen stets ruhig und höflich.
Vermeiden Sie jede kritische Bemerkung über das Königshaus.
Es gilt als unfein, beim Sitzen die Füße in die Richtung einer Person zu strecken.

Die Geographie von Thailand

Das frühere Siam liegt von Mitteleuropa ca. 10 000 km entfernt in Südostasien. Dei 2000 km lange Nord-Süd Ausdehnung hat eine Gesamtfläche von 514 000 qkm. Nachbarstaaten sind Burma im Nordwesten, den indischen Ozean im Westen,  Laos im Norden und Osten, Kambodscha im Südosten, das Südchinesische Meer im Süden und Osten.

Nordthailand wird durch die Himalaja-Ausläufer geprägt, welche eine Höhe von bis zu ca. 2600 m erreichen.
Im Nordosten (Isan) ernährt sich der größte Teil der Bevölkerung auf der kargen Hochebene vom Reisanbau.
Zentralthailand ist mit viel Wasser durch die Flüsse die sogenannte "Reiskammer" des Landes.
Die östliche Küstenebene ist bekannt durch die Seebäder Pattaya und Rayong sowie die Insel Koh Samet.
Das westliche Bergland Thailands bietet mit dem River Kwai und dem Drei Pagoda Pass schöne Attraktionen.
Die malaiische Halbinsel im Süden erreichte durch Zinn und Kautschuk einen Wohlstand. Weiter sind dort die Ferieninseln wie Phuket oder Koh Samui, welche jedoch tragisch am 26. Dezember 2004 von einem Tsunami getroffen wurden.

Das Wetter in Thailand

Zu allen Jahreszeiten ist Thailand ein ideales Urlaubsziel. Von Mai bis Oktober bringt der Südwestmonsun in fast ganz Thailand kurze, tropische Regenschauer bei warmen Temperaturen.

Nur Samui und die umliegenden Inseln bekommen nichts von den Monsunschauern ab und  daher ist die Gegend das beste Reiseziel Thailands im Sommer.
Von November bis Februar bringt der Nordostmonsun kühlere Luft. Die Zeit direkt nach der Regenzeit ist die schönste Zeit, wenn das Land in einem herrlichen Grün erstrahlt.
In Thailand gibt es drei verschiedene Jahreszeiten:
November-Februar: Kühl trocken, im Süden Temperaturschwankungen
März - Mai: Heiß und feucht, angenehm in den traditionellen Badeorten an der Küste.
Juni-Oktober: Regenzeit (Samui ausgenommen)!

Ein Einblick in die Geschichte von Thailand

Thailand trug bis 1938 und kurze Zeit nach dem Weltkrieg bis 1949 den Namen Siam!

Dieser Staat in Südostasien war der einzige der dem  Kolonialismus trotzen konnte, ganz im Gegensatz zu seinen Nachbarländern. Daher wird Thailand auch als "Land der Freien" bezeichnet.
Tragik: Am 26. Dezember 2004 wurde Thailand, zusammen mit anderen "Anrainer"-Staaten von der Flutwelle eines Tsunami getroffen. Besonders betroffen war der lange Küstenbereich um Phuket.

Die Wirtschaft in Thailand

Hauptsächlich läuft Thailands Wirtschaft über Anbau, Verarbeitung und Ausfuhr von Agrarprodukten, hier spielt Reis die größte Rolle. Thailand ist einer der größten Reisproduzenten weltweit.

Neben Reis werden auch andere landwirtschaftliche Konsumgüter angebaut wie z.B. Maniok, Baumwolle, Kaffee, Naturkautschuk, Tabak und Kokosnüsse. Der forstwirtschaftliche Sektor wird überwiegend durch Hartholz wie z.B. Teakholz abgedeckt.
Thailand ist ein Land, welches sehr reich an natürlichen Bodenschätzen ist, als da wären Gold, Edelsteine,Zink und Kohle, dazu ist Thailand weltweit führend in der Zinnförderung.
Die verarbeitende Industrie ist geprägt durch Nahrungsmittelindustrie, Bekleidungs- und Textilgewerbe und Elektronikindustrie.
Erst in den 90-er Jahren wurde der Tourismus für Thailand zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor.


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