Kasachstan Reisen - Urlaub in Steppe und Wüste.

Reiseinformationen Kasachstan

Für die Einreise nach Kasachstan wird ein Visum benötigt. Dieses Visum kann bei kasachischen Vertretungen in Deutschland eingeholt werden.

Visa mit einer Gültigkeitsdauer von bis zu dreißig Tagen, können auch ohne die sonst übliche vom kasachischen Außenministerium bestätigte Einladung, erteilt werden. Für alle anderen Visa ist weiterhin eine Einladung erforderlich. In Kasachstan muss, wie auch in anderen asiatischen Ländern mit dem Ausbruch der klassischen Geflügelpest gerechnet werden. Aus diesem Grund sollten Einreisende den direkten Kontakt zu Geflügeltieren und den Besuch von Geflügelmärkten vermeiden. Reisende sollten bei Reisen außerhalb der kasachischen Hauptstadt immer den Reisepass und die Aufenthaltsgenehmigung mit sich führen, da jederzeit Kontrollen der kasachischen Polizei zu erwarten sind. Vor der Einreise nach Kasachstan sollte der Impfschutz gegen Diphtherie, Tetanus, Polio, Hepatitis A und Hepatitis B überprüft und gegebenenfalls aufgefrischt werden. Außerdem ist zu beachten, dass die medizinische Versorgung in Kasachstan nicht den europäischen Standards entspricht. Sollte eine Behandlung in einer kasachischen Klinik notwendig sein, muss diese überlicherweise im Voraus bar bezahlt werden.   

Geographie Kasachstan

Das Land Kasachstan erstreckt sich in Zentralasien auf einer Fläche von 2.717.300 Quadratkilometern und ist damit das neuntgrößte Land der Erde. Der Norden, sowie der Westen Kasachstans grenzt an Russland, der Südosten des Landes wird von der Volksrepublik China umgeben.

Die Länder Kirgistan, Usbekistan und Turkmenistan sind die südlichen Nachbarländer Kasachstans. Im Südwesten wird Kasachstan von dem Kaspischen Meer umgeben. Das Land Kasachstan wird größtenteils von Steppen- und Wüstengebieten geprägt, aber auch Gebirgszüge prägen das Landschaftsbild Kasachstans. So befindet sich im Süden des Landes der Tienschan-Gebirgszug, der zusammen mit dem Aralsee und der Kisilkum-Wüste den südlichen Grenzabschluss des Landes bildet.  

Wetter Kasachstan

In Kasachstan herrscht ein kontinentales Klima vor. Aufgrund der Größe des Landes sind die Durchschnittstemperaturen in den einzelnen Regionen des Landes sehr unterschiedlich. So werden im Süden des Landes im Juli Durchschnittstemperaturen von 28 Grad celcius gemessen, während der Norden des Landes zur gleichen Zeit nur eine Durchschnittstemperatur von 20 Grad Celcius vorweisen kann.

Im Januar liegen die Durchschnittswerte im Norden, sowie im Süden bei -19 Grad Celcius. Das Temperaturmaximum liegt im Sommer bei 45 Grad Celcius, im Winter können die Temperaturen auf bis zu -45 Grad Celcius fallen. Kasachstan wird im Jahresdurchschnitt von 300 bis 400 Millimeter Niederschlag heimgesucht.       

Geschichte Kasachstan

Die erste Besiedlung Kasachstans geht auf die Altsteinzeit, dem sogenannten Paläolithikum, zurück. In den folgenden Jahrhunderten bildeten sich in Kasachstan verschiedene Herrschaftsbereiche, die Namen wie Weiße-Horde, Orda-Horde und Nogaier-Horde trugen.

Im 18. sowie zu Anfang des 19. Jahrhunderts verlor das Land Kasachstan einige seiner Gebiete an Russland. Im Jahr 1920, nach Ende der Oktoberrevolution, wurde in Kasachstan die Kirgisische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik geschaffen, fünf Jahre später wurde diese Republik in die Kasachische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik umbenannt. Im Dezember 1991 rief die Republik Kasachstan ihre Unabhängigkeit aus. Mit der Unabhängigkeit folgte die Einführung der Amtssprache Kasachisch und die Umbennung der Hauptstadt Alma-Ata in Almaty. Seit 1991 ist der Unabhängigkeitstag (16. Dezember) ein kasachischer Nationalfeiertag. Die Stadt Almaty verliert im Dezember 1997 ihren Hauptstadtstatus, als Akmola zur neuen Hauptstadt des Landes ernannt wird. Seit Mai 1998 ist diese Stadt nun als Astana bekannt. Seit der Unabhängigkeit wurden in Kasachstan zwei Parlamentswahlen durchgeführt, die letzte fand im Septmber 2004 statt.  

Wirtschaft Kasachstan

Kaschastan ist ein Schwellenland, d.h., dass es von einem Entwicklungsland auf dem Weg zur Industrialisierung ist. Das Land verfügt über zahlreiche Rohstoffe. Die Erdölförderung, die Erdgasfördeung sowie Ölprodukte stellen das Standbein der kasachischen Wirtschaft dar.
In den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckte man in Kasachstan die größten Erdölreserven der letzten dreißig Jahre, aus diesem Grund wird in Kasachstan seitdem massiv Erdöl gefördert. Nicht nur die Erdölindustrie gibt der kasachischen Wirtschaft positive Impulse, sondern auch die Hüttenindustrie. Außerdem verfügt Kasachstan über wertvolle Reserven unter anderem an Zinn, Uran, Eisen, Gold und Phosphor. Das geringe Vorkommen an landwirtschaftlichen Nutzflächen wird durch die fruchtbaren Steppenböden des Landes ausgeglichen, so kann der Eigenbedarf an Getreide vollkommen gedeckt werden. Überschüssige Ernte wird an China verkauft. In den Halbwüsten und in den Wüstengebieten des Landes ist die Viehhaltung unersetzlich. Die Bewohner dieser Regionen halten sich wirtschaftlich unter anderem mit der Schafzucht auf den Beinen. Die Städte, die für die kasachische Wirtschaft eine große Rolle spielen sind Almaty, Qaraghandy, Pawlodar und Schymkent, dort haben sich die Industriezentren angesiedelt.

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