Uruguay Reisen - Urlaub im hügeligen Weideland.

Die Reiseinformationen für Uruguay

Für deutsche Touristen und andere Bürger eines EU-Staates ist ein Visum
nicht notwenig, sofern der Aufenthalt nicht länger als 90 Tage dauert. Ein gültiger Reisepass ist ausreichend. Anerkannt wird der deutsche Kinderausweis, die Kinder können jedoch bis zum 16. Lebensjahr auch in den elterliche Reisepass eingetragen sein.
Einreisende erhalten an der Grenze einen Einreisezettel, welcher bei der Ausreise wieder abgegeben werden muß, daher:  SORGSAM AUFBEWAHREN!!! Eine Neuaustellung ist sehr zeitinstensiv.

Die Geographie des Landes Uruguay

Mit ca 175.000 qkm ist Uruguay einer der kleinsten südamerikanischen Staaten.
Uruguay grenzt im Norden an Brasilien, im Südosten an den Atlantischen Ozean und im Süden (am Rio de la Plata) und Westen des Landes bildet der Fluss Uruguay die natürliche Grenze zu Argentinien. Das Landschaftsbild besteht hauptsächlich aus hügeligem Weideland, welches von vielen Flüssen durchzogen wird und überwiegend als Viehweiden genutzt werden. In einigen Fällen wird das Weideland jedoch auch als Ackerland genutzt. Die Küste Uruguays besteht aus vielen schönen Stränden.

Das Wetter in Uruguay

Das gemäßigte Klima Uruguays bringt in den wärmeren Monaten Januar und Februar
Durchschnittstemperaturen von ca 21,5 °C und im kältesten Monat Juni 10°C.
"Pamperos" sind kalte, aus Südwesten kommende Stürme, diese wehen während der Wintermonate über das Land.

Ein Auszug aus der Geschichte über Uruguay

Der spanische Seefahrer Juan Diaz de Solis entdeckte 1516 das heutige Gebiet der Uruguay. Die ständige spanische Besiedelung erfolgte allerdings erst im Jahre 1624 durch die Jesuiten.
Kolonisten, welche aus Brasilien eindrangen, gründeten zu Beginn der 1680-er Jahre mehrere Siedlungen am
Rio de la Plata. Anfang des 18. Jahrhunderts wurden diese Kolonisten jedoch von den Spaniern vertrieben. Uruguay war ständig Grund für Unruhen zwischen Spaniern und Portugiesen, doch 1776 wurde Uruguay Bestandteil des spanischen Vizekönigreiches Rio de la Plata mit der Hauptstadt Buenos Aires. Dieses Vizekönigreich umfasste neben Uruguay auch noch Argentinien, Bolivien und Paraguay.
1811 schlossen sich die Patrioten aus Uruguay und aus Buenos Aires zusammen und gemeinsam vertrieben sie 1814 die Spanier aus Montevideo.
Die 1816 von Brasilien besetzte "Banda Oriental" wurde 1821 in das Staatsgebiet. 1825 rief Uruguay die Unabhängigkeit aus, welche jedoch erst 1828 mit dem Frieden von Rio de Janeiro, der durch das Betreiben Großbritanniens zustande kam, anerkannt wurde. Der Frieden von Janeiro das unabhängige Uruguay als Pufferzone zwischen Argentinien und Brasilien vor. Zwischen 1835 und 1865 folgten mehrere Bürgerkriege zwichen den "Blancos" und den "Colorados" (Weißen und Roten) und ab 1865 kämpfte Uruguay Seite an Seite mit Argentinien und Brasilien gegen Paraguay.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts kamen vereinzelt Deutsche in das Land und kauften ab etwa 1850 Ländereien in den südlichen und östlichen Regionen des Landes, wo sie dann erfolgreich Ackerbau und Viehzucht betrieben. Etwa 1870 kam es durch einen Ausgleich zu einer langsamen Konsolidierung des Landes, das brachte die Modernisierung des Agrarsektors und eine Verbesserung der Infrastruktur mit sich.
Nach dem zweiten Weltkrieg war Deutschland überwiegend zerstört und zahlreiche Deutsche fanden in dem kleinen südamerikanischen Land eine neue Heimat
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erreichte das Land ein wirtschaftlicher Aufschwung, welcher auch mit sozialen Reformen für die Bevölkerung verbunden war, doch ab dem Jahr 1960 kam es erneut zu einem Niedergang der Wirtschaft, was auch zu sozialen Unruhen führte. Die Stadtguerilla von Montevideo wurde gegründet und das Militär übernahm die Macht. Freie Parlamentswahlen gab es erst wieder ab 1985.

Die Wirtschaft im südamerikanischen Uruguay

Der größten und wichtigsten Wirtschaftssektor macht die Viehhaltung und der Ackerbau aus. Allerdings werden nur etwa
10-13% der nutzbaren Fläche für die Landwirtschaft genutzt. Mehr und mehr an Bedeutung gewinnt die Industrie mit der Herstellung von Wollerzeugnissen und Baumwolle oder die Nahrungsmittelindustrie, dazu noch Erdölraffinerien, Produktion von Textilien, Aluminium, Stahl und die Zementindustrie.
Die meisten wirtschaftlichen Betriebe befinden sich in Privatbesitz, einzig Monopolunternehmen wie staatliche Eisenbahn, staatliche Rundfunkgesellschaften, nationele Fluggesellschaft, Telefon und Energieversorgung werden von der Regierung betrieben.

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