Guyana Reisen - Urlaub im Land der vielen Wasser.

Wichtige Reiseinformationen für Guyana

Allgemein brauchen alle Reisenden für die Einreise einen Reisepass, welcher noch mindestens sechs Monate Gültigkeit besitzt. Deutsche und Schweizer sind 
von der Visumspflicht ausgenommen, sofern ihr Aufenthalt 90 Tage nicht überschreitet und ein Rück- bzw. Weiterflugticket und genügend finanzielle Mittel vorhanden sind.
Kinder benötigen einen Kinderausweis mit Lichtbild oder müssen im elterlichen Reisepass eingetragen sein, sofern sie noch keinen eigenen Reisepass besitzen.
Unabhängig von den Einreisebestimmung ist eine impfung gegen Gelbfieber unbedingt ratsam. Den Impfschein bitte bei Einreise griffbereit haben, es kann passieren, das danach verlangt wird.
Stechmücken übertragen Dengue-Fieber, daher ist ein sorgfältiger Mückenschutz absolut ratsam.
Ebenso besteht die Gefahr einer Infektion mit Cholera, Typhus oder Malaria, Schutzimpfungen werden dringend empfohlen!  Ebenso empfohlen wird die Schutzimpfung gegen Hepatitis A, bei längerem Aufenthalt auch Hepatitis B. auch Tollwut kommt in Guyana vor, es sollte daher bei Bisswunden sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
HIV/Aids ist weit verbreitet in Guyana.
Das Wasser sollte abgepackt gekauft werden, Leitungswasser ist so als Trinkwasser nicht geeignet. Milch ist nur in den Stadtgebieten pasteurisiert, allerdings  auch nicht immer, daher sollte Milch nur abgekocht genossen werden.

Die Geographie des Landes Guyana

Das ca. 215.000 qkm kleine Guyana liegt im Nordosten des südamerikanischen Kontinents und grenzt an
Venezuela im Nordwesten, im Nordosten an an den Atlantik, im Osten an Suriname und im Süden und Südwesten an Brasilien. Der ursprüngliche Name "Guiana" bedeutet "Land der vielen Wasser" und dieser Name ist berechtigt, hat Guyana doch mehr als 1600 km beschiffbare Wasserwege. Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die Kaieteur-Fälle, welche ungefähr fünfmal so hoch sind wie die Niagara-Fälle.
Dichter Regenwald bedeckt mehr als dreiviertel des Landes und Guyana wird von Gebirgen wie dem Rupununi-Gebirge an der Grenze zu Venezuela und dem Kanaku-Gebirge im Südwesten durchzogen. Reis und Zucker werden in der Küstenregion angebaut.

Das Wetter in Guyana

Guyana verfügt über ein tropisches Klima mit geringen Temperaturschwankungen. Es gibt 2 Regenzeiten pro Jahr. Eine von April bis August und eine von Dezember bis Januar.

Ein Auszug aus der Geschichte von Guyana

Die Briten, Franzosen und die Niederländer gründeten im 17. Jahrhundert mehrere Niederlassungen.
1831 wurde das Land unter dem Namen Britisch-Guayana zur
Kronkolonie, nachdem Großbritannien, Frankreich und die Niederlande mehrfach darum gekämpft hatten.
Im März 1960 wurde in einer 3-wöchigen Konferenz darüber entschieden, dem Land mehr Selbstverwaltung zu gewähren. Die Vertreter Britisch-Guayanas konnten sich noch nicht in ihrem bestreben durchsetzen, die Unabhängigkeit für das Land zu gewinnen. die Unabhängigkeit wurde für 1963 in Aussicht gestellt.
Letztendlich erreichte Guyana die Unabhängigkeit von Großbritannien im Mai 1966, verblieb jedoch im Commonwealth und im Februar 1970 wurde Guyana zur Republik.
1989 änderte die Regierung ihr Wirtschaftsprogramm: Weg von der Planwirtschaft, hin zur freien Marktwirtschaft mit offenen Märkten.

Die Wirtschaftslage in Guyana

Im Jahre 1950 gründete der Inder Berret Jagan die "People`s Progressive Party" (PPP) und fünf Jahre später erfolgte die Spaltung der Partei, woruafhin Forbes Burnham seine eigene Partei, die "People`s National Party" (PNC) gründete. Die sozialistische PNC erfuhr vor allem von der
schwarzen Bevölkerung Zuspruch, während die marxistische PPP von den Indern unterstützt wurde. Der Machtkampf beider Parteien führte zu einer Verzögeung der Erreichung der Unabhängigkeit. beide Parteien führten einen blutigen Ethnischen Konflikt.
Ein neues Wahlgesetz brachte den Sieg für Burnham, obwohl die PPP Stimmenmehrheit hatte, wurde Burnham zum Regierungschef ernannt. Bis 1985 regierte er mit autoritärer Gewalt. Burnhams Führung brachte die schwarze Bevölkerung in die Führungsschicht Guyanas, sie erhielten die höheren Ämter in Verwaltung und Militär, wogegen die Inder in den Bereichen Handel und Wirtschaft dominieren.
Burnham wollte die Macht der Inder auch in diesem Sektor drücken, indem er drastische Steuern erhob aber auch Teilverstaatlicheungen in den bereichen Bankwesen, Bergbau und Handel vornahm. Bergbau ist ein sehr wichtiger Sektor für die Guyanische Wirtschaft, so machen die Bergbauprodukte wie Diamanten und Bauxit ca.ein Drittel des gesamten Exportes aus. Es ist zwar nur recht wenig Fläche von der Landwirtschaft genutzt, doch auch dieser Sektor ist sehr wichtig für Guyana - am wichtigsten ist hier der Anbau von Zuckerrohr und die Ausfuhr von Zucker.
nach Burnhams Tod übernahm Hugh D. hoyle das amt und er bemühte sich sehr um bessere Beziehungen zu den westlichen Industriestaaten, da Guyana dringend auf ausländische Hilfe angewiesen war.
Die Parlamentswahlen von 1992 geann die PPP und Jagan übernahm das Amt des Präsidenten. Er hatte allerdings seine marxistische Grundhaltung revidiert. Jagan starb 1997 und Samuel hinds übernahm sein Amt. Im August 1999 wurde Jagdeo Präsident von Guyana.


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