Vermont Reisen

Vermont Reisen -Land ohne Meer.

Geographie Vermont

Vermont ist der 45. Bundesstaat der USA, die Hauptstadt ist Montpelier. Im Osten grenzt Vermont an New Hampshire, im Süden an Massachusetts, im Westen an New York und im Norden an Quebec, welches zu Kanada gehört. Vermont ist der einzige Bundesstaat der Neuenglandstaaten, der nicht ans Meer grenzt. Die Ostgrenze wird vom Connecticut River gebildet. Der Bundesstaat hat eine Landesfläche von 27.900 m², sein Name leitet sich aus dem Französischen ab „vert“ bedeutet übersetzt grün und „mont“ Berg. Im Osten des Bundesstaates liegen die New England Uplands, welches eine hügelige Region mit tief eingeschnittenen Bächen ist. Eine hochliegende, wilde Granitregion ist im Nordosten des Landes zu finden. Durchschnittliche Höhenlage liegt hier bei 360 Metern, vereinzelt erreichen Berge aber auch Höhen von 1.000 Metern. Im Land gibt es zahlreiche Seen, der größte ist der Champlain-See, welcher sich bis nach New York erstreckt. Der Fluss Otter Creek ist der längste Fluss des Bundesstaates, außerdem fließen u. a. auch der Connecticut River und der Hudson River durch das Land.

Wetter Vermont

Im Land herrscht ein kontinentales Klima, welches aber kühl und gemäßigt ist. Der Zeitraum zwischen Mai und September wird als Sommer bezeichnet, gelegentlich gibt es Regen mit Temperaturen, welche von 6 bis 28 Grad reichen. Die Niederschläge in einigen Regionen erreichen Werte bis zu 3.000 Millimeter. Im Winter wird es kalt und es kommt zu starken Schneefällen, die Temperaturen liegen zwischen minus 13 und 3 Grad. Die kältesten Temperaturen gibt es in den Bergen und im Nordosten des Bundesstaates.

Geschichte Vermont

Im Jahre 1609 kam der erste Europäer in die Region des heutigen Vermonts. Im Jahre 1666 wurde von den Franzosen im Champlainsee auf einer Insel eine Befestigungsanlage errichtet. Nachdem die Franzosen im Jahre 1763 durch die Briten, welche Anspruch auf das Gebiet erhoben, im Siebenjährigen Krieg vertrieben worden waren, wurde der Streit zwischen New York und New Hampshire stärker. Im späten 18. Jahrhundert kamen weitere Siedler aus Connecticut, Rhode Island und Massachusetts in die Region, welche von New York ebenfalls Land zugesprochen bekamen. Im Jahre 1770 kam es zu Spannungen zwischen den verschiedenen Siedlergruppen. Ein Neuankömmling aus Connecticut versuchte mit seinen fünf Brüdern, die Versuche von New York, eine Herausgabe des Landes zu erreichen, zu vereiteln. Weil dieser Weg sie nicht zum Ziel brachte, stellten die Brüder eine Truppe auf, welche sich als Green Mountain Boys bezeichnete und übten mit Waffen Druck auf die dort lebenden Bauern aus. Diese erkannten schließlich die Gerichtsbarkeit New Yorks an. Der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg brach im Jahre 1775 aus und vereinte die beiden Seiten gegen den gemeinsamen Feind, welcher zu dieser Zeit Groß Britannien war. Die Green Mountain Boys nahmen mit der Hilfe von Benedict Arnold das Fort Ticonderoga ein und trieben die britischen Truppen aus dem Gebiet des Champlain-Sees. Dies geschah einige Monate vor der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Im Jahre 1777 stellten die Siedler eine eigene Verfassung auf und gründeten nach dem Krieg eine unabhängige Republik, welche bis ins Jahr 1791 bestehen blieb. Nach dem New York die Ansprüche auf die vergebenen Ländereien aufgegeben hatte, beantragte das Land im Jahre 1791 in die Union aufgenommen zu werden. Bis ins 19 Jahrhundert hinein gab es im Land einen starken Bevölkerungszuwachs. Einen leichten wirtschaftlichen Aufschwung gab es durch den Bau von Eisenbahnen, allerdings waren nicht zureichend Fertigungsanlagen vorhanden und die Bevölkerung konzentrierte sich schließlich wieder mehr auf die Landwirtschaft. Als der Zweite Weltkrieg zuende war wurden die kleinen Bauernhöfe in den Hügeln Vermonts durch Sommerhäuser ersetzt.

Wirtschaft Vermont

Lange Zeit war die Landwirtschaft von großer Bedeutung. In der Industrie werden vor allem elektronische Geräte produziert, aber auch Industriemaschinen, Transportausrüstungen, Druck- und Papiererzeugnisse. Außerdem werden auch Nahrungsmittel und Natursteine verarbeitet. Aus der Forstwirtschaft, welche nur in einigen Teilen des Landes Bedeutung findet, gehen Papier, Möbel und Bauholz hervor. Die abbauwürdigen Vorkommen, zu denen Kupfer, Eisenerz, Zinn Silber und Gold zählten, sind seit den 50er Jahren erschöpft. Die Landwirtschaft wird heute nur noch in geringem Umfang betrieben. Landwirtschaftliche Erzeugnisse sind Milchprodukte und Fleischerzeugnisse.

 

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