Texas Reisen

Texas Reisen -weites Land im Süden der USA.

Reiseinformationen für Texas

Seit dem 26. Oktober 2004 müssen alle Texas-Reisenden, welche aus den EU-Ländern stammen einen machinenlesbaren Pass vorweisen, um ohne Visum in die Vereinigten Staaten einreisen zu dürfen.

Für deutsche Reisende wird hier also nur der bordeauxfarbene Europapass akzeptiert. Kinderausweise oder Einträge der Kinder in den elterlichen Pass reichen nicht aus und werden somit nicht akzeptiert, um Visafrei einreisen zu können.
Ohne Visum einreisen ist möglich, wenn der Reisende:
- als Tourist oder Geschäftsreisender einreisen möchte,
- sich nicht länger als 3 Monate in den USA aufhält,
- ein Rückflug- bzw. Weiterflugticket besitzt (Weiterflugticket gilt nicht, wenn das Ziel Kanada, Mexico oder Karibik ist),
- mit einem Transportunternehmen einreist, welches vertraglich an das Programm zur Visumbefreiung angeschlossen ist. Dies sind die meisten Flug- und Schifffahrtsgesellschaften.
- Staatsangehöriger eines der am Programm beteiligten Länder ist und einen gültigen Reisepass besitzt.
Das Programm zur Visumbefreiung gilt in den gesamten Vereinigten Staaten, einschließlich Virgin Island, Puerto Rico und Guam.

Texas Wetter

Das texanische Klima ist von Region zu Region unterschiedlich. Doch ist
es vorwiegend trocken und sonnig. Die Temperaturen sind eher warm bis
heiß, allerdings kann es auch zu heftigen Sommerstürmen mit
Regenfällen kommen. Schneefälle ereignen sich eher in der hoch gelegenen Prärie
des Nordens, dagegen findet man ein tropisches Klima im Osten bei den
Louisiana-Sümpfen.

Texas weite Geographie

Der US-amerikanische Bundesstaat Texas liegt im Südwesten der USA und grenzt im Südosten an den Golf von Mexico, im Südwesten an Mexico, im Westen an New Mexico, im Norden an Oklahoma, im Nordosten an Arkansas und im Osten an Louisiana.
Nach Alaska ist Texas flächenmäßig mit ca. 690.000 qkm der zweitgrößte Staat der USA.

Die texanische Küste ist fast vollständig von Lagunen eingefasst und besteht auch 50 - 100 km landeinwärts aus Flachland, welches partiell sehr fruchtbar ist und Produkte wie Zuckerrohr, Reis und Baumwolle bringt.
Hinter dem Flachland geht das texanische Landschaftsbild in ein hügeliges Land über, welches größtenteils von Prärien bedeckt ist und den gesamten Nordosten umfasst.
Das texanische Berg- und Hochland liegt im nordwesten Texas und besteht teilweise aus einem ca. 1250 m hohen Sandsteinplateau.
Der Norden des Landes ist sehr fruchtbar und wird für die Viehzucht genutzt. Erdöl wurde im Süden und Westen des Staates gefördert.

 

Die Geschichte von Texas

Die Geschichte Texas beginnt schon ungeähr 10.000 v. Chr., als die ersten Indianer das Gebiet am Golf von Mexico erreichten und besiedelten.

Die texanische Küste wurde erstmal 1519 durch den Spanier Pineda kartographisch erfasst und so begann auch die spanische Besitznahme des Staates Texas oder auch "Tejas" (stammt vom ind. Wort "Teischas", welches "Freunde" bedeutet).
1528 erlitt der Spanier de Vaca Schiffbruch und so erreichte er die Gegend des heutigen Galveston. Dir Überlebenden des Schiffsbruchs wanderten quer durch die Gebiete der Indianer bis nach Mexico-City.
Allmählich begann immer mehr die Besiedelung de Staates, hauptsächlich durch Spanier, anschließend auch von Mitteleuropäern und so begann auch die Christianisierung der heidnischen Indianer.
Immer mehr Ortschaftren und besonders Missionen wurden gebildet und 1621 gründeten spanische Einwanderer, besser spanische Mexikaner, die Stadt Corpus Christi de la Isleta.
1685 erreichte der Franzose René-Robert Cavalier, Sieur de la Salle per Schiff die Matagorda Bay und gründete dort das Fort St. Louis. So kam es zu einem Versuch der französisch Kolonialisierung des Territoriums. Indianerangriffe, Krankheiten, Materialverlusste durch Schiffsbrüche waren nicht selten und so wurde die Gegend sehr geschwächt. Nur zwei Jahre später ermordeten die Franzosen La Salle und das Fort wurde aufgegeben, somit war Texas auch wieder spanisch.
Allerdings konnten sich die Franzosen im Mississippi-Delta halten und 1718 die Mission San Antonio de Valero gründen. Später in der texanische Geschichte wird diese Mission als "The Alamo" eingehen.
1821 wurde Texas zu einem Teil von Mexico, welches bereits von Spanien unabhängig war und die Mexikaner forderten enie bessere Besiedelung des bis dahin schlecht besiedelten Staates. Unter der Anführung von Stephen F. Austin wurden nordamerikansiche Siedler angeworben, so war der Ursprung der texanische bevölkerung nordamerikanisch. Der Demokratiegedanke erreichte das Land.
Die amerikanischen Siedler einerseits und die Mexikaner unter Präsident Santa Anna andererseits bekämpften sich immer mehr, vor allem Probleme bezüglich Religion, Kultur und Politik schienen nicht miteinander vereinbar zu sein.
Austin wurde während eines Besuchs in Mexico-City festgenommen und inhaftiert und die amerikanischen, unabhängigen Siedler gewannen unter Sam Houstons  Führung 1836 den Bürgerkrieg (Schlacht um Alamo) gegen den diktatorisch, spanischen Herrscher Santa Anna. Der neue, demokratische und unabhängige Staat wurde "Texas" getauft.
1839 wurde Texas als unabhängie Republik wurde Texas 1839 von Frankreich und 1841 von England anerkannt.
Die Texaner verlangten immer mehr den Zusammenschluß mit den USA und 1845 annektierten die Vereinigten Staaten von Amerika das Land.
Über die Aufnahme in den Staatenbund entbrannte 1846 ein Krieg zwischen Mexico und USA, welcher durch den Friedensvertrag von Guadalupe Hidalgo beendet wurde.
Während des amerikanischen Bürgerkrieges gehörte Texas zu den Staaten der Südstaaten-Konföderation. Erst als letzter Kriegsgegener durfte Texas dann 1876 zurück in die Union.
Texas wurde auch erheblich durch deutsche Einwanderer geprägt, noch zur Wende zum 20. Jahrhundert waren sehr viele Texaner deutschsprachig!
Auch heute kann man anhand einiger Ortsnamen oder Bezeichnungen die deutschen Einflüsse erkennen. Da gibt es das alljährliche "Wurstfest" in New Braunfels oder die deutsche Kolonie bei Fredericksburg. Speisekarten sind häufig zweisprachig. Texaner sprechen teilweise noch deutsch, weil sie mit der deutschen Sprache als Muttersprache aufgewachsen sind.

Die Wirtschaft in Texas

Texas ist der führende Staat im Bereich der Gesamtproduktion von Erdöl und Erdgas. Daneben gibt es noch viele andere Bodenschätze in Texas, wie z.B. Salz, Magnesium, Kohle, Helium, Blei, Zinn, Molybdän, Zink, Schwefel, Eisenerz, Wolfram um nur einige zu nennen.

Texas verfügt über eine sehr gute Landwirtschaft mit Anbauprodukten wie Hirse, Obst, Gemüse und Baumwolle. Das Land verfügt über zahlreiche Baumschulen mit hohem Kieferbestand, so erfolgt auch die Produktion von Papiererzeugnissen, Sperr- und Bauholz in Texas.
Wirtschaftliche Bedeutung hat auch die Fischwirtschaft am Golf von Mexico, die Schalentiere wie zum Beispiel Garnelen werden am meisten gefangen. Austern nur sehr wenig, doch die wichtigsten Fangtieren sind Fischarten wie Plattfische, Thunfisch und Schnapper (Red Snapper).

 

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