Pennsylvania Reisen

Pennsylvania Reisen - bei 130 frostfreien Tagen im Norden ist Pennsylvania nicht der Ort, an den man seinen Sommerurlaub legen sollte. Aber dafür bietet das Land 3.000 Seen, drei Nationalparks und hohe Bergketten. Für Wanderungen und Spaziergänge die ideale Voraussetzung.

Geographie Pennsylvania

Vermutlich geht der Name des Landes auf den englischen König Charles II zurück. Dieser verband den Nachnamen eines Admirals mit dem lateinischen Wort für Wald ("sylva").

Im Westen grenzt der 116.083 m² große Staat an Ohio, im Süden an West Virginia und Maryland, im Osten an New Jersey und im Norden an New York. Die nordwestliche Grenze wird von dem Lake Erie gebildet, die gesamte Ostgrenze wird vom Delaware River gebildet. In Pennsylvania gibt es Bergketten, Wälder und viele Flüsse. Fast 3.000 Seen bietet der Bundesstaat neben drei Nationalparks. Durchschnittliche Höhe des Staates liegt bei 335 Metern, am Gipfel des Mount Davis wurden 939 Meter gemessen.

Wetter Pennsylvania

Die Durchschnittstemperatur beträgt im Norden des Staates 8,3 Grad, im Südosten liegt sie bei 13,9 Grad. Frostfreie Tage gibt es 130 im Norden, im Südosten sind es 170. Zwischen 762 und 1.372 Millimetern liegt die jährliche Schneemenge. Die kälteste Temperatur, die gemessen wurde, beträgt minus 41,1 Grad (1904). Das Wetter wird durch atlantische Luftströme, aber auch von kontinentalen Luftmassen aus dem Landesinneren beeinflusst.

Geschichte Pennsylvania

Pennsylvania wird wegen seiner geschichtlichen Bedeutung als "Wiege der Vereinigten Staaten" bezeichnet, weil dort die amerikanische Unabhängigkeitserklärung unterschrieben wurde.


Ursprüngliche Bewohner des Landes waren Indianerstämme. Im späten 17. Jahrhundert kamen englische Quäker nach New Jersey. 1681 erhielt einer der englischen Führer ein Patent für das Land zwischen New Jersey und Maryland. Dieses Gebiet wurde Pennsylvania genannt. Einen Freundschaftsvertrag schloss Penn, der Besitzer des Gebietes, 1682 mit den dort lebenden Indianern ab. Bis 1776 blieb sein "Charter Of Privilegs" die verbindliche Verfassung des Staates. 1754 brach der Britisch-Französische Koloinalkrieg aus, der bis 1763 dauerte. Der Grund war eine Auseinandersetzung um die Kontrolle von Westpennsylvania, schließlich fiel das Gebiet den Briten zu. Im Jahre 1767 wurden die Grenzen Pennsylvanias endgültig festgelegt. Im Jahr 1777 besetzen die Briten die Stadt Phiadelphia. In der Zeit der Besetzung wurde wegen finanzbedingten Schwierigkeiten die "Bank Of North America" gegründet, die die erste kommerzielle Bank der Welt war. Pennsylvania trat 1787 der amerikanischen Union bei. Bis 1859 wandelte sich Phiadelphia zu einem Industriezentrum. Durch den Bürgerkrieg (1861-1865) bestand ein großer Bedarf an Arbeitskräften, der durch die Einwanderer gedeckt werden konnte. Bis heute ist Pennsylvania ein wichtiger Industriestaat. Die heutige Hauptstadt ist Harrisburg.

Wirtschaft Pennsylvania

Pennsylvania ist das Land mit dem größen Pro-Kopf-Einkommen der USA.

Pennsylvania ist einer der führenden Industriestaaten der USA. Wichtige Ressourcen waren vorerst die fruchtbaren Böden des Landes sowie die großen Wälder. Den schnellen wirtschaftlichen Aufschwung verdankt das Land den beschiffbaren Wasserwegen und seine gute Lage im Zentrum der amerikanischen Ostküste. Die Eisenindustrie entstand im 18. Jahrhundert. Die Kohlelagerstätten des Staates wurden Anfang des 19. Jahrhundert abgebaut. Im Jahre 1859 wurde in Pennsylvania die erste erfolgreiche Bohrung nach Erdöl vorgenommen. Trotz erheblicher Abwanderung der Einwohner und der Industriebetriebe aus den nordöstlichen Bundesstaaten ist das Land bis heute leistungsfähig geblieben.

 

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