Montana Reisen
Montana Reisen - Land der Rocky Mountains.
Die Geographie des Landes Montana
Montana ist der 41. nordamerikanischer Bundesstaat, einer der sogenannten Mountain States, da er von den Rocky Mountains durchzogen wird.
Montana grenzt im Norden an die kanadischen Provinzen British Columbia, Alberta und Saskatchewan, im Osten liegen die US-Bundesstaaten North Dakota und South Dakota, im Süden Wyoming und im Südwesten und Westen Idaho.
Montana wird in zwei klar unterschiedliche geographische und wirtschafltiche Regionen unterteilt: der Westen mit den Rocky Mountains, welche reich an Holz und Metallerzen sind und im Osten die Präriegebiete "Great Plains", welche landwirtschaftlich geprägt sind und Erdöl und Kohle liefern.
Das Wetter in Montana
Im Westen des Landes herrscht ein gemäßigtes, maritim geprägtes Klima, im Osten herrscht eher
ein kaltes, kontinental geprägtes Klima. Zwischen diesen beiden Klimata git es eine scharfe Klimascheide -die Continental Divide.
Die Geschichte des Landes Montana
Bevor die Weißen den heitigen Staat Montana besiedelten, bewohnten verschiedene Indianerstämme das Gebiet: Die Blackfoot im Norden, die Crow und die Cheyenne im Südosten, im Westen die Flatheads, die kalispel und die Kootanay.
Während der Lewis-und-Clark-Expedition (1805-1806)
erkundeten die ersten Europäer Montana und 1807 erreichte der kanadische Entdecker und Pelzhändler Thompson das Land. Bald schon florierte der Pelzhandel in der Missouri-Region, obwohl die Blackfoot-Indianer alles dafür taten, die Pelzjäger daran zu hindern, Fallen aufzustellen.
1863 wurde in Virginia Gold gefunden und mit diesem Fund strömten tausende Goldsucher in die Stadt. 1864 wurde das Territorium Montana durch den US-Kongress geschaffen.
Viele Trails der Weißen führten durch die Jagd- und Wohngebiete der Indianer und so folgte selbstvertändlich ein Widerstand der Indianer gegen die weiße Besiedelung und zu zahlreichen Kriegen. Der Höhepunkt wurde in der Schlacht am Little Bighorn erreicht. in dieser Schlacht besiegten die Sioux und die Cheyenne überragend die Truppe um General Custers.
1889 wurde Montana zum 41. Bundesstaat der Vereinigten Staaten.
1902 gab es starke Veränderungen in den östlichen Ebenen, da das Land in Parzellen aufgeteilt wurde und an Siedler verteilt wurde. Bewässerungsprojekte sollten die Landwirtschaft fördern. Die dreißiger Jahre waren wirtschaftlich gesehen keine Glanzzeiten, erst 1940 kamen durch den Bau des Fort-Peck-Staudammes Verbesserungen da günstigere Elektrizität, Wasserreichtum und die Verbesserungen der Schiffsverbindungen für poitive veränderungen sorgten.
Die nächsten dreißig Jahre verliefen die weiteren Entwicklungen eher langsam und die Wirtschaft basierte auf Viehzucht, Landwirtschaft, Erdölförderung und auf den Kupferminen. Eine große Bedeutung hatte auch der Tourismus welcher sich überwiegend auf die Sommermonate konzentrierte.
Wirtschaftlichen Aufschwung erfuhr das Land durch die verstärkte Kohleförderung in den achtziger Jahren.
Die Wirtschaftslage in Montana
Montana besitzt sehr viele Bodenschätze wie Kupfer, Edelsteine, Silber, Gold, Phosphat, Talkum, Kalkstein u.v.m. und zusätzlich große Vorkommen an Erdöl, Erdgas und Kohle. Wichtig sind auch die landwirtschaftlichen Produkte wie Tiere und tierische Erzeugnisse, Weizen, Zuckerrüben und Gerste.
Die Forstwirtschaft im Nordosten des Landes floriert, allerdings befinden sich die meisten Wälder unter Staatsverwaltung.
Die wichtigsten Industrieprodukte sind Holz und Holzprodukte, Lebensmittel, chemische Erzeugnisse und Kohleprodukte.
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