Massachusetts Reisen
Massachusetts Reisen - Land der Buchten und Inseln.
Geographie Massachusetts
Massachusetts gehört zu den Vereinigten Staaten und wird auch als „Staat der Buchten” bezeichnet. Im Norden grenzt der Bundesstaat an Vermont und New Hampshire, im Osten an den Atlantik, im Süden an Rhode Island und Connecticut und im Westen an den Bundesstaat New York. Massachusetts gehört zu den Neuenglandstaaten und hat eine Fläche von 21.456 m². Die Hauptstadt ist Boston. Die Küste des Bundesstaates ist zum größten Teil flach, es gibt viele Buchten und eine Halbinsel, welche weit in den Atlantik hineinragt. Der Boden besteht aus Sand. Ein hügeliges Gebiet ist westlich des Küstentieflandes zu finden, dieses nimmt den größten Teil Massachusetts ein. Weil es im Jahre 1936 durch den Fluss Connecticut, welcher im Westen des Staates fließt, zu Hochwasser kam, wurden zahlreiche Städte durch Dammanlagen geschützt. Das größte Trinkwasserreservoir des Landes ist am Swift River zu finden. Ein bekannter Fluss ist außerdem noch der Merrimack River, welcher im Nordosten verläuft.
Wetter Massachusetts
Das Klima Massachusetts ist durch atlantische Einflüsse geprägt. Die Sommer sind warm, die Winter dagegen kalt und schneereich. Im Frühling und im Herbst gilt das Wetter als unberechenbar, allgemein sind die Herbsttage aber recht mild und die Nächte kühl. Zwischen September und Oktober verfärbt sich das Laub und in dem Bundesstaat gibt es den „Indian Summer“. Im Landesinneren herrscht ein hauptsächlich kontinentales Klima. Die Küste wird oft von Stürmen und Hurrikans heimgesucht, welche schwere Schäden anrichten.
Geschichte Massachusetts
Der erste Europäer, ein Franzose, kam im Jahre 1524 in die Region des heutigen Massachusetts. Im Jahre 1614 fuhr ein Engländer die Küste entlang und gab dem Gebiet den Namen Neuengland. Die erste dauerhafte Siedlung wurde 1620 von einigen Pilgern errichtet, es folgten weitere Siedler, welche weitere Siedlungen entlang der Küste errichteten. Während des 17. Jahrhundert wurden etliche Indianerstämme, welche das Land zuvor besiedelt hatten, ausgerottet. Die zu Anfang friedlichen Beziehungen brachen zusammen. Im Jahre 1770 führte das Boston Massacre zu einer Steigerung der revolutionären Stimmung, weil britische Soldaten Kolonisten umgebracht hatten. Bei der Boston Tea Party, welche drei Jahre darauf folgte, warfen, als Bürger verkleidete, Indiander eine Ladung des britischen Tees in den Hafen von Boston. Im Jahre 1775 kam es schließlich zum Nordamerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Allerdings gab es in Massachusetts mit der staatlichen Unabhängigkeit der USA einen wirtschaftlichen Aufschwung. Während des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Massachusetts zu einem Industriestaat, wesentlich daran beteiligt waren die Textil- und die Schuhproduktion. Außerdem ging die Bewegung der Sklavenbefreiung von dem Neuenglandstaat aus. Das Bildungssystem des Bundesstaates, welches sich schon früh entwickelte, wird als eines der besten in den Vereinigten Staaten bezeichnet, deshalb gibt es auch heute noch starke Zuwanderungen aus Ländern wie Italien und Irland.
Wirtschaft Massachusetts
Jahrhunderte lang war der Wahlfang für Massachusetts von Wichtigkeit. Massachusetts ist einer der führenden Industriestaaten, zu den wichtigsten Industriezweigen zählen Elektronik und Elektrotechnik. Aber auch die Schuhindustrie und die Herstellung von Maschinen und Präzisionsinstrumenten haben einen Stellenwert, sowie die Papierindustrie und die Textilindustrie. Wichtig ist auch der Fischfang eine eher geringe Bedeutung kommt dem Abbau von Rohstoffen zu. Hauptsächlich werden Tabak, Gemüse und Preiselbeeren angebaut, außerdem gibt es eine entwickelte Milchwirtschaft.
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