Indiana Reisen
Indiana Reisen -15.000 Jahre Idianergeschichte.
Geographie Indiana
Im Norden grenzt der Bundesstaat an Illinois und Michiganim Osten an Ohio, im Süden an Kentucky und im Westen auch an Illinois. Im Norden sind die Böden zum größten Teil fruchtbar, grau oder braun gefärbt, in Richtung Nordwesten neigen sie zur Vernässung und sind sehr lehmig. Im Landesinneren gibt es eine Region mit recht flacher Landschaft und leichten Erhebungen, die Till-Plains. Die Böden in dieser Nähe sind graubraun, erhalten zum Süden hin jedoch mehr Farbe. Es sind viele Mineralquellen und Kalksteinhöhlen zu finden, darunter die Wyandotte Cave, welche eine der größten Höhlen der Welt ist. Im Great Lakes Lowland gibt es zahlreiche Seen und Sümpfe auch diese Gegend ist recht Flach mit leichten Hügeln. Am südlichen Ende des Sees Michigan befinden sich einige Sanddünen. Die durchschnittliche Höhenlage liegt bei 213 Metern. Am Ohio liegt die Höhenlage im Südwesten bei 98 Meter, an der Ostgrenze bei 383 Meter. Das Land ist 94.328 m² groß und hat eine ungefär längliche rechteckige Form.
Wetter Indiana
Der Lake Michigan sorgt dafür, dass die Winter in der Umgebung milder sind als im Inland und die Sommer dafür etwas kühler. Im übrigen Land gibt es kalte Winter und lange, warme Sommer. Es herrscht ein feuchtes Kontinentalklima. Der Regenniederschlag liegt bei ungefär 100 cm im Jahr, im Norden des Landes schneit es wesentlich mehr als im Süden. Im Frühjahr kommt es regelmäßig zu Tornados.
Geschichte Indiana
Es wurde herausgefunden, dass schon vor 15.000 Jahren Indianerstämme in dem Gebiet des heutigen Indiana lebten. Diese prähistorischen Indianerkulturen waren allerdings schon vor der Ankunft der ersten Europäer im Jahr 1679 verschwunden. Im frühen 18. Jahrhundert wurde die erste dauerhafte Siedlung von den Franzosen gegründet, vorerst kam es insgesamt nur zu einer kargen Besiedlung des Landes. In einem Krieg zwischen den Franzosen und den Indianern fiel das Gebiet des heutigen Indiana im Jahre 1763 an die Briten ab. Wie zuvor die Franzosen schenkten diese dem Land wenig Beachtung, bis es schließlich zum Unabhängigkeitskrieg kam, in welchem wichtige britische Stützpunkte eingenommen wurden. Im Jahr 1783 weitete der Frieden von Paris die Grenze der von Großbritannien anerkannten Vereinigten Staaten bis an den Fluss Mississippi aus. Obwohl es immer wieder zu Aufständen von Indianern kam, stieg die Besiedlung des Landes weiter an. Im Jahr 1816 wurde Indiana dann in die Union aufgenommen.
Wirtschaft Indiana
Zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnissen gehört Mais, was daran liegt, dass der Bundesstaat zum größten Teil im Maisgürtel der Vereinigten Staaten liegt. Aber auch Getreide, Gemüse und Tabak sind von Bedeutung. Bodenschätze des Staates sind Steinkohle, Erdöl, Gips, Sand, Ton und Kies. Außerdem ist Indiana wichtiger Produzent von Bauzement und der größte Exporteur des für Bauzwecke verwendeten Kalksteines in den USA. Wenig Bedeutung haben dagegen die Forstwirtschaft und der Fischfang. Im Norden ist das Land stark industrialisiert, hauptsächlich herrscht dort Stahl- und Eisenindustrie. Erzeugnisse aus der Industrie sind hauptsächlich Primärmetalle, chemische Erzeugnisse sowie Gummi- und Plastikerzeugnisse und elektronische Produkte.
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