Georgia Reisen

Georgia Reisen - heiße Tage mit vielen Bodenschätzen.

Geographie Georgia

Georgia liegt am Atlantischen Ozean. Im Norden grenzt Georgia an Tennessee, North Carolina und South Carolina, im Süden an Florida und im Westen an Alabama. Einen Teil der Grenze zu South Carolina bildet der Fluß Savannah. Der Südstaat hat eine Fläche von 153.953 m² und eine 161 Kilometer lange Küste, deren Küstenebenen aus unverfestigtem Sand- und Tonsedimenten bestehen. An der Küste befinden sich viele Buchten und Marsch- sowie Sumpfgebiete. Die Küstenebene steigt zum Landinneren langsam an und bildet eine Falllinie, die von Flüssen und Stromschnellen durchquert wird, welche auf dem Piedenomt Plateau entspringen. Neben dem Savannah gibt es noch den Altmaha, den Ocmulgee, den Oconee, den Chattahoochee und den Flint River. Außerdem gibt es in Georgia viel Wald, welcher 60 Prozent der Fläche ausmacht.

Wetter Georgia

An der Küste herrscht ein subtropisches, im Landesinneren ein kontinentales Klima. Im Sommer ist es meistens heiß und feucht, oft gibt es auch Gewitter. Milde Temperaturen gibt es im Winter, Herbst und im Frühling. Die Temperaturen liegen im Jahr zwischen minus 1 Grad und 33 Grad. Regen gibt es das ganze Jahr über, insbesondere in der Zeit zwischen Dezember und April, auch im Juli kommt es vermehrt zu Regenschauern.

Geschichte Georgia

Im Jahr 1566 wurde die erste europäische Siedlung auf der Insel Saint Catherines gegründet. Bis ins Jahr 1566 wurde das Gebiet des heutigen Georgia ausschließlich von Indianern bewohnt. Um eine Pufferzone zu den französischen Kolonien zu bilden wurde das Gebiet 1732 von Großbritannien an zwei Philantropen abgetreten. 1776 unterschrieb Georgia die Unabhängigkeitserklärung, sechs Jahre später verließen die britischen Truppen das Land. Im Jahr 1861 richteten Bundestruppen eine Blockade gegen Georgia ein, weil der Staat sich von der Union abspaltete. Ein großer Teil der Soldaten, die während des Bürgerkrieges aktiv waren, kam aus Georgia. Nach dem Bürgerkrieg nahm das Land eine neue Verfassung an und erhielt 1865 einen Zusatztitel, mit dem die Slaverei abgeschafft wurde. 1870 wurde der Südstaat wieder in die Union aufgenommen. Im Jahr 1908 entzog man den schwarzen Bürgern ihr Wahlrecht. 1933 wurde der Gouverneur Eugene Talmadge gewählt, welcher sich insbesondere gegen die Rechte von Schwarzen wandte. Die Hauptstadt, Atlanta, entwickelte sich in den sechziger Jahren zu einem Finanz- und Verkehrszentrum, außerdem ist dort einer der meistfrequentierten Zivilflughäfen Georgias.

Wirtschaft Georgia

Im Land gibt es größere Lagerstätten von Bauxit, Granit und Marmor, welche wichtige Bodenschätze des Staates sind. Baumwolle hatte für einen längeren Zeitraum wichtige Bedeutung für die Landwirtschaft, heute sind neben der Baumwolle auch Weizen, Tabak und Erdnüsse ein wichtiger Faktor. Das Land ist der führende Erdnusserzeuger der Vereinigten Staaten. Auch die Geflügel-, Rinder- und Schweinehaltung sind hoch entwickelt. Bedeutende Wirtschaftszweige sind die Textilindustrie, sowie die Holz verarbeitende und die chemische Industrie. Industrielle Produkte sind Flugzeuge, Kraftfahrzeuge, Holz- sowie Papierprodukte aber auch Textilien und Chemikalien. Seit 1979 gibt es im Land ein Schnellbahnsystem. Außerdem ist in der Hauptstadt Atlanta, ein großer internationaler Flughafen zu finden, der einen der größten Passagierterminals der Welt besitzt. Die Hauptstadt zählt zu den wichtigen Industrie-, Handels-, und Verkehrszentren der Südstaaten, viele Wirtschaftsunternehmen befinden sich dort.

 

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