Connecticut Reisen
Connecticut Reisen -wechselhaftes Wetter im Norden der USA.
Geographie Connecticut
Der Bundesstaat ist 14.358 m² groß, von dieser Fläche sind 0,4 Prozent Eigentum der Regierung, die Hauptstadt ist Hartford. Connecticut ist nordwestlich der Stadt New York gelegen und grenzt im Norden an Massachusetts, im Osten an Rhode Island und im Westen an den Bundesstaat New York. Die höchsten Erhebungen des Landes finden sich in den Taconic Mountains, welche sich aus verschiedenen Gesteinsarten aufgebaut haben. Es gibt sehr steile Hänge und schmale, eingeschnittene Täler. Das westliche Neuengland-Hochland erstreckt sich im Süden Connecticuts. Dort sind teilweise steile Hügel, die über 400 Meter hoch sind zu finden. Der östliche Teil Neuenglands ist sehr viel niedriger, die Hügel werden um die 200 Meter hoch. Im Süden gibt es eine Küstenebene, welche aus flachem Schwemmland besteht. Dieses Tal steigt vom Connecticut River in flachen Ebenen auf.
Wetter Connecticut
Allgemein kann man das Wetter in Connecticut als sehr wechselhaft bezeichnen. Das Klima ist warmgemäßigt. Selten erreichen die Temperaturen Extremwerte. Die Sommer sind angenehm warm und manchmal schwül, die Winter dagegen schneereich, jedoch nicht eiskalt. Das Wetter ist innerhalb der Regionen des Staates relativ unterschiedlich. Selten treten Stürme auf, allerdings kommt es entlang der Küste manchmal zu Hurrikans. Tornados gibt es sehr selten.
Geschichte Connecticut
Die ersten Europäer, Holländer, kamen im Jahre 1614 in die Region des heutigen Connecticut, in welchem ursprünglich Indiander lebten. Die Briten folgten und gründeten 1635 eine Siedlung in Windsor. Weil die Böden sehr fruchtbar und die Holzbestände sehr groß waren, kamen bald weitere Siedler ins Land. Während des 17. und 18. Jahrhunderts kam es, aufgrund der Ausweitung der amerikanischen Kolonialkonflikte, immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Indianern. Diese hatten sich mit den Franzosen zusammen getan. Zu Beginn des Britisch-Französischen Kolonialkrieges (1754) organisierten die Siedler von Connecticut eine Untereinheit der Kolonie im Wyomingtal Pennsylvanias. Connecticut widersetzte sich gegen eine Eingliederung. Die Kolonie trennte sich im Jahre 1776 von Großbritannien und wurde bald darauf ein unabhängiger Staat. Im Jahre 1777 brannten die Briten die Stadt Dandury ab, es folgten New Haven, Fairfield und Norwalk. Im Jahre 1848 wurde schließlich die Sklaverei abgeschafft. Während des Amerikanischen Bürgerkrieges versorgte der Bundesstaat die Union mit Soldaten und Munition. Der Krieg brachte wirtschaftlichen Wohlstand und eine zunehmende Ausweitung der Industrie. Im Jahre 1910 waren ungefär 30 Prozent der Bevölkerung von ausländischer Herkunft, die meisten von ihnen kamen aus Italien, Russland, Deutschland und Österreich.. Durch die wirtschaftliche Entwicklung kam es zu Spezialisierungen von einzelnen Industriezweigen. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zu weiteren Veränderungen; durch den Krieg war das Land zu einem der bedeutenden Produzenten für die amerikanische Rüstungsindustrie geworden.
Wirtschaft Connecticut
Im Bundesstaat gibt es nur wenige Mineralvorkommen. Wenig Bedeutung hat auch die Fischerrei. Wichtige landwirtschaftliche Erzeugnisse sind Milchprodukte, Äpfel sowie Tabak. Im Land gibt es einige Häfen, ungefär 6.400 Kilometer Straßennetz und rund 70 Flughäfen. Es ist also eine gute Infrastruktur vorhanden. Chemikalien, Flugzeugmotoren, Hubschrauber, Atom-U-Boote, Schusswaffen aber auch Lebensmittel sind wichtige industrielle Produkte.
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