Arizona Reisen
Arizona Reisen - Genießen sie einen der beliebtesten Nationalparks überhaupt: Den Grand Canyon. Entdecken verblüffende Gesteinsformen in den hohen Bergen und den weiten Wüstenebenen. Gehen Sie auf Entdeckungsreise und besuchen Sie inmitten des Wüstenlandes die Hauptstadt des Landes, eine grüne Oase.
Geographie Arizona
Der 48. Bundesstaat liegt im Südwesten der Vereinigten Staaten. Sein Name leitet sich von dem Wort "Arizonac" ab und bedeutet übersetzt soviel wie "Ort der kleinen Quelle".
Im Norden wird der 294.333 m² große Bundesstaat von Utah abgegrenzt, im Osten von New Mexiko, im Süden von Mexiko und im Westen von Nevada und Kalifornien. Einen großen Teil der Westgrenze bildet der Colorado River. Die Landschaft zeichnet sich durch Berge und besondere Gesteinsformen aus, geprägt wird diese durch weite Wüstenebenen. Einer der beliebtesten Nationalparks ist der Grand Canyon, in dem die ältesten Gesteinsschichten der Erde sichtbar werden. Inmitten der sandigen Gebirgswüste liegt Phoenix, die Hauptstadt Arizonas, die als "grüne Oase" bezeichnet werden kann.
Wetter Arizona
In den Sommermonaten gibt es viele Niederschläge, allgemein herrscht in weiten Teilen Arizonas Trockenheit.
Die Extremtemperaturen liegen bei minus 40 Grad, gemessen in der Nähe von McNary (1971) und bei 52,8 Grad in Parker (1905). Durch die Trockenheit wachsen in dem sandigen Land viele Kakteen Palmlilien und Mesquite-Bäume.
Geschichte Arizona
Das Gebiet des heutigen Arizona wird bereits seit Tausenden von Jahren besiedelt. Mit 5,5 Prozent gibt es dort heute den höchsten indianischen Bevölkerungsanteil der USA.
Arizona wurde bis ins 13. Jahrhundert ausschließlich von präkolumbianischen Pueblo-Kulturen geprägt. Indianervölker, wie die Hopi, die nur im Norden des Landes lebten, folgten. Die spanische Regierung machte das Gebiet 1598 zu einem Teil von Neuspanien und errichtete erste Missionsstationen. Nomadenvölker der Navajo und Apachen kamen Mitte des 17. Jahrhunderts nach Arizona. Weitere Missionsstationen wurden Mitte des 17. Jahrhunderts von spanischen Franziskanern und Jesuiten errichtet, die wegen Indianeraufständen aufgelöst wurden. Den Status eines Territoriums bekam Arizona 1863. 1864 besiegte die US-Armee die Navajo schließlich. Bis 1896 kam es immer wieder zu Aufständen der Indianer. Erste Siedler kamen Mitte des 19. Jahrhunderts über den Santa Fe Trail. Seit 1912 ist Arizona offiziell ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten. Bis heute liegt im Nordosten Arizonas das größe Navajo-Reservat, wo ca. 200.000 Menschen leben. Die Gesamtbevölkerung beträgt heute (Stand: 2004) 5.706.300 Menschen. In der Hauptstadt, Phoenix, leben 1.409.900 Einwohner (Stand: 2004).
Wirtschaft Arizona
In Arizona gibt es ein großes Kupfererzvorkommen. Auch Gold- und Silbervorkommen, sowie Zink-, Zinn- Blei und Uranvorkommen sind zu finden.
Die Industrieproduktion umfasst unter anderem die Herstellung von Flugzeugen und Maschinen. Baumwolle, Milchprodukte, Zitrusfrüchte und Gemüse sind für Arizona wichtige landwirtschaftliche Erzeugnisse. Seit 1887 ist die Stadt Phoenix an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Die Wasserversorgung der Hauptstadt ist seit 1911, durch den Theodore-Roosevelt-Damm am Salt, sichergestellt. Industriebetriebe bekamen durch den Damm am Salt elektrischen Strom geliefert. Durch das Klima entwickelte Phoenix sich zu einem beliebten Erholungsort.
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