Alabama Reisen
Alabama Reisen - Seen und Flüsse gibt es in Alabama viele, das Herz des Dixieland bietet aber auch sehenswerte Historische Stätten und Gebäude. Das Wetter ist angenehm warm und lädt zu Spaziergängen durch die waldige Landschaft ein.
Geographie Alabama
Alabama liegt im mittleren Südosten der USA. Seinen Namen verdankt Alabama dem Indianerstamm Alibamu und bedeutet soviel wie "Hier wohnen wir".
Im Norden grenzt der 135 293 m² große Südstaat an Tennessee, im Osten an Georgia, im Süden an den Golf von Mexiko sowie Florida und im Westen an Mississippi. Die Grenzen sind ungefär rechteckig. Alabama wird hauptsächlich von Wald bedeckt. Durch das Land fließt der Alabama River. Der Boden ist lehmig bis sandig, es gibt auch Sumpf- und Moorgebiete. Große Seen sind zum Beispiel der Guntersville-See, der Wheeler-See und der Wilson-See am Tennessee-Fluss.
Wetter Alabama
Allgemein herrscht ein warmes, feuchtes Klima mit langer Vegetationsperiode.
Nahe dem Golf von Mexiko liegt die Durchschnittstemperatur bei 21,1 Grad, im Norden bei 15,6 Grad. Extremtemperaturen betragen -32,7 Grad (1966) und 44,4 Grad (1925). Hurrikane suchen das Land in der Region am Golf vom Mexiko während der Sommermonate heim. Selten ereignen sich Tornados.
Geschichte Alabama
Archäologen haben bewiesen, dass Menschen bereits seit ungefär 8.000 Jahren auf dem Boden des heutigen Alabama leben.
Die ersten Bewohner betraten vor etwa 8.000 Jahren den alabamischen Boden. Lange Zeit lebten dort vor allem die Cherokee und die Chickasaw Indianer im Norden, im Süden die Choctaw und die Creek Indianer. 1519 betrat der erste Europäer, ein spanischer Entdecker, am Mobile Bay das Land. 1699 gründeten die Franzosen die erste Kolonie in Alabama. Die Stadt Mobile entstand im Jahr 1711. Die Engländer eroberten 1763 das Land, 1779 eroberten die Spanier den südlichen Teil Alabamas, bis auf die Stadt Mobile, die erst 1813 von ihnen erobert wurde. Die Amerikaner besetzten das "Herz des Dixieland", wie Alabama auch genannt wird, im Jahr 1817 und nutzten es als eigenständiges Territorium. 1819 wurde das Land zum 22. Bundesstaat der Vereinigten Staaten ernannt. Die Hauptstadt Montgomery war die erste Hauptstadt der Konföderation im amerikanischen Bürgerkrieg, die historischen Gebäude und Gärten können heute von Touristen besichtigt werden.
Wirtschaft Alabama
Das wichtigste Anbauerzeugnis sind heute Erdnüsse.
Alabama liegt im "Schwarzen Gürtel", einem fruchtbaren Schwarzerdegebiet, in dem Baumwolle lange Zeit den Anbau beherrschte. Im nördlichen Teil des Landes befinden sich Kohlevorkommen, sowie Erdöl und Erdgas, in der östlichen Golfküstenebene. Große Kalk- und Eisenerzvorkommen, sowie Sand-, Kies-, Bauxit und Toneredevorkommen auch zu finden. Wichtige Industrieerzeugnisse sind unter anderem Textilien, Metalle, Papier und Kunststoffwaren.
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