Polen Reisen bietet sich für preiswerten Urlaub gerade für Familien an. Das äußerst gastfreundliche und vor allem kinderfreundliche Land hat eine Menge Attraktivitäten für groß und klein zu bieten.

Die unverwechselbare Landschaft Polens lädt geradezu ein, dass Land individuell für sich zu entdecken. Besonders hervorzuheben sind da die Regionen der Masuren, die Ostseeregion und die polnischen Gebirge.

Reisebestimmungen zur Einreise nach Polen

Seit dem Beitritt Polens in die EU, ist es für deutsche Staatbürger nicht mehr nowendig, einen Reisepass mitzuführen; der Personalausweis reicht aus.
Der Kinderausweis wird mit Lichtbild anerkannt, es genügt jedoch auch ein Eintrag im elterlichen Pass.
Sollte der Aufenthalt länger als 90 Tage im Halbjahr dauern, so ist eine Aufenthaltsgenehmigung einzuholen.
Für die Einreise nach Polen mit dem Auto benötigen Reisende einen Führerschein und die grüne Versicherungskarte.

Das Wetter in Polen

Polens Klima ist gemäßigt und wird Richtung Ost/Südost immer kontinentaler.

Der Frühling beginnt gegen Anfang April, der Herbst im Oktober.
Der polnische Winter ist verhältnismäßig mild, selten fallen die Temperaturen unter -20°C. Der polnische Sommer wird trockener, es ist immer warm.

An dieser Stelle finden Sie die Wettervorhersage für Polen. Sie können die Vorhersage für die nächsten 3 Tage anzeigen lassen.

Die Geographie von Polen

Der in Mitteleuropa gelegene Staat "Republik Polen" grenzt im Westen an Deutschland, im Süden an Tschechien und die Slowakei, im Osten an Weißrussland und die Ukraine, im Nordosten an Litauen und Kaliningrad und im Norden an die Ostsee.

Das weitestgehend von der Eiszeit geformte Tiefland bildet das Übergangsgebiet zwischen Osteuropas Tiefland und dem Norddeutschen Tiefland.
Die polnische Küste im Norden ist wenig landwirtschftlich gegliedert, diesem Gebiet folgt das Flachland mit der Seenplatte, welche zum "Baltischen Landrücken" zählt, das Urstromtal Mittelpolens und das Hochgebirge mit den Sudeten und der "Hohen Tatra", die zu den Karpaten gehört. In der Hohen Tatra steht auch Polens höchster Berg, der Rysy, mit einer Höhe von ca. 2500m.
Fast 30% von Polens Landesfläche sind von Wald bedeckt.

Die Geschichte von Polen

Kurz vor dem Jahr 1000 trat Polen erstmalig in die politischen Aktivitäten Europas ein. Im frühen 10. Jahrhundert bildete sich das damalige Hezogtum aus Posen und Gnesen.
960-992 regierte Herzog Mieszko I, unter welchem Polen auch einige Eroberungen verzeichnen konnte, die die Landesgrenzen sich etwas ausdehnen ließen.
König Kasimir I verlegte die Hauptstadt von Gnesen nach Krakau.
im 12. Jahrhundert machten sich Schlesien und Pommern selbständig und gingen so für das Land Polen verloren. Zahlreiche Überfälle diverser Völkergruppen sorgten für eine Verkleinerung des Staates.

Das 16. Jahrhundert brachte für Polen eine führende Stellung in den Kontinentalmächten und Polen war der größte Staat Europas mit Kontrolle über sämtliche Geschehnisse in Mittel- und Osteuropa.

Polen weichte von der Landkarte, nachdem es von zahlreichen Kriegen und inneren Unruhen sehr geschwächt wurde. Die Teilung Polens verlief in 3 Etappen, 1772, 1793 und 1795, in diesen Jahren wurde das Land Polen zwischen Russland, Preußen und Österreich aufgeteilt. Doch der erste Weltkrieg 1918 brachte Polen die Souveränität und den Titel der Republik zurück
1919 gab es heftige Kämpfe zwischen Polen und sowjetisch-russischen Truppen. Im März 1921 folgte auf den polnisch sowjetischen Krieg der Freidensvertrag.

Ironisch erscheint die Tatsache, dass Polen -kurz vor dem Überfall der deutschen auf Polen- einer Erlaubnis folgte, die besagte, dass Polen, durch die deutsche Zerstörung des tschechoslowakischen Staates, Gebietsanforderungen an die Tschechoslowakei stellen darf.
1939 wurde Polen von deutschen Truppen und anschließend von den sowjetischen Truppen überfallen. Die Aufteilung des polnischen Staates wurde zuvor in einem streng geheimen Zusatzprotokoll -im Rahmen des Hitler-Stalin-Paktes- von den Diktatoren beschlossen worden. Dies war der Anfang des zweiten Weltkrieges mit hohen Verlussten auf polnischer Seite.Das Ende des Krieges 1945 brachte eine Verschiebung der polnischen Grenze von der Sowjetunion Richtung Westen, somit verlor Polen ein beträchtigen Teil seines östlichen Reiches, gewann allerdings durch Vertreibungen Teile des deutschen Ostens dazu.
Der deutschen Besetzung während des zweiten Weltkrieges folgte die Regierungsform der kommunistischen Diktatue, doch das Volk reagierte mit heftigen Aufständen und äußerte immer wieder Unmut über die kommunistische Führung (Posener Aufstand).

Von 1980 - 1989 erfolgte durch den gesellschaftlich-politischen Umschwung, herbeigeführt  durch die "Gewerkschaft Solidarnosc", die Auflösung des "Ostblocks" und der Sowjetunion und so wurde das kommunistische Regime abgeschafft und die demokratische Regierung eingeführt.

Im Laufe des "Dritten Golfkrieges" entwickelte sich Polen zu einem der wichtigsten europäischen Verbündeten der USA und entsannte 400 Spezialkräfte einer Spezialeinheit zur Mithilfe bei der Eroberung der irakischen Stadt Umm Kasr.
In der Nachkriegszeit bekam Polen eine eigene Besatzungszone zugesprochen und führt seit September 2003 das Kommando über mehr als 10 000 Truppenmitgleider aus Ländern wie Ukraine, Mongolei, Bulgarien und anderen kleinen Truppen. Die Spanier sind abgezogen worden, nachdem "Zapatero" sein Amt angetreten hat.
Deutschland und Frankreich reagierten mit schweren Vorwürfen Polen gegenüber, wegen Polens Haltung wäahrend des Irak-Krieges.

Im Mai 2004 wurde Polen, neben neun weiteren Staaten, als bevölkerungstärkstes und größtes Land, Mitglied der EU. 

Die Wirtschaft in Polen

Der strukturelle Wandel Polens, resultierend aus dem Übergang in die Marktwirtschaft, hat sich seit dem Beitritt in die EU 2004 noch verschärft.

Polen fuhr früher eher eine Agrarwirtschaft, doch diese Form der Agrarwirtschaft konnte nicht lange währen, mangelnde Produktivität, mangelnde Konkurrenzfähigkeit und in der EU stark subventionierte landwirtschaftliche Produkte machten ein Umdenken in der polnischen Wirtschaft notwendig, da sich auch die Arbeitslosigkeit immer weiter verbreitete. So ist ein Strukturwandel Polens in Richtung des Dienstleistungssektors  erkennbar. Durch den EU-Beitritt wird Polen langfristig profitieren können, so ist zu sehen, das Polens Bruttoinlandsprodukt 2004 bereits um fast 7% gewachsen ist.
Polens wichtigsten Exportgüter sind Maschinen, Textilien, Elektroartikel.


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