Getreu des beliebten Spiels „Ich packe meinen Koffer“ überhäufen uns Ratgeber und Zeitschriften jedes Jahr mit gut gemeinten Pack-Listen. Spätestens nach dem dritten Sommerurlaub wissen wir so auf jeden Fall, was in den Koffer gehört. Damit Sie jedoch wirklich erholsame Tage verbringen, ist es ebenso wichtig, das ein oder andere nicht ins Reisegepäck aufzunehmen.

Die Urlaubs-Experten von Flugreisenvergleichen.de haben für Sie deshalb zehn Dinge ermittelt, die Sie beruhigt zu Hause lassen können:

1. Die abgelaufene Sonnencreme
Finger weg von dem Sonnenschutz des letzten Jahres! Dermatologen raten die Sonnencreme lediglich für eine Saison zu nutzen. Ursache ist eine chemische Reaktion der Inhaltsstoffe mit dem Sauerstoff. Diese sorgt dafür, dass der Lichtschutzfaktor und damit die Wirksamkeit der Sonnencreme erheblich nachlässt.

2. Der Diätratgeber
Zu einem guten Urlaub gehört ohne Zweifel gutes Essen. Nutzen Sie die schönste Zeit des Jahres bitte nicht dazu Ihre Ernährung umzustellen oder mit dem Kalorienzählen zu beginnen. Genießen Sie Ihren Urlaub lieber in vollen Zügen und beruhigen Sie sich mit dem französischen Sprichwort „Alles, was nicht daheim gegessen wird, macht nicht dick!“.

3. Die weißen Tennissocken
Besonders in Kombination mit Ledersandalen gehört der beliebte Socken-Klassiker leider noch immer zur Standardausrüstung vieler Männer. Helfen Sie mit und sorgen Sie dafür, dass der Karikatur-Klassiker des deutschen Urlaubers endlich ad acta gelegt werden kann.

4. Der Ex-Partner
Ihren Urlaub als erholsame Zeit zu Zweit zu nutzen ist eine gute Idee. Nicht einmal halb so gut ist die Idee jedoch, wenn es sich bei Ihrem Gegenüber um den Ex-Partner handelt. Im Vorfeld mag die Wahl der Freundin als Urlaubsbegleitung weit weniger attraktiv erscheinen, dafür wird Ihr anfänglicher Verzicht mit Sicherheit mit einer aufregenden Urlaubsromanze belohnt.

5. Das Firmenhandy
Damit Ihr Urlaubsort nicht zu der neuen Außendienststelle Ihres Arbeitgebers wird, sollten Sie Ihren Blackberry daheim lassen. Permanent erreichbar zu sein, tut weder Ihnen noch Ihren Liebsten gut und sorgt obendrein für wenig Erholung.

6. Das Shirt mit Aufdruck
Ob der Trend zum Shirt mit Aufdruck auf waghalsige Textil-Schriftzüge à la „Zicke“ oder „Miststück“ in den späten 90ern zurückgeht, bleibt fraglich. Ebenso fraglich ist die Motivation sich ein Shirt mit dem großflächigen Hinweis „Wenn nicht mehr ansprechbar, Bier bitte hier einfüllen“ überzustreifen.

7. Die Schwiegermutter
Dieser Hinweis ist nicht relevant für die rund 2 % von uns, die mit einer angenehmen Schwiegermutter gesegnet wurden. Für den Rest gilt: Haben Sie wirklich Lust auf gut gemeinte Ratschläge, Belehrungen und Weisheiten am Pool, Strand oder beim romantischen Abendessen? Na bitte, dann vertrösten Sie die gute Seele der Familie doch einfach mit einer Postkarte und einem Besuch nach Ihrer Rückkehr.

8. Die zu kleine Badeklamotte
Dieses Phänomen führt jedes Jahr zu gruseligen Szenen an Badestränden und Hotel-Pools. Vornehmlich nehmen es Männer mit der Nachhaltigkeit der Badeklamotte allzu genau und präsentieren viel zu kleine Badehosen. Eine kurze Kontrolle vor dem heimischen Spiegel beugt dieser Urlaubspanne vor.

9. Der abgelaufene Reisepass
Weiß doch jedes Kind, aber wird dennoch oft vergessen: Trotz des Schengener Abkommens sollten Sie bei Auslandsreisen stets einen gültigen Ausweis oder Reisepass bei sich führen. Schieben Sie den Gang zum Amt nicht allzu lang heraus, da Sie teilweise mit mehr als einem Monat Bearbeitungszeit rechnen müssen.

10. Die Steuererklärung
Ach bitte, die haben Sie doch das ganze Jahr schon vor sich hergeschoben!


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