Mongolei Reisen - Entdecken Sie die Geheimnisse der Wüste Gobi, Steppenland oder Hochgebirge. Die Mongolei ist ein Land das Ihnen viele Abenteuer bieten kann. Erforschen Sie das Land des blauen Himmels, das Land der Nomaden - die Mongolei.

Reiseinformationen für das Land Mongolei
Für jegliche Art von Reisen in oder auch durch die Mongolei ist ein Visum erforderlich. Dieses Visum kann bei dem mongolischen Konsulat beantragt werden.
Das Antragsformular für das mongolische Visum wird vom Konsulat nur zugestellt, wenn es inklusive vorfrankiertem Rückumschlag schriftlich beantragt wird.
Das Formular können Reisende auch in den jeweiligen Konsulaten persönlich erhalten. Wichtig ist, dass das Formular vollständig ausgefüllt und persönlich unterschrieben wird!
Für die Ein- und Ausreise benötigen die Reisenden ein ausgefülltes Antragsformular mit noch mindestens 6 Monate gültigen Personalausweis, ein Lichtbild, Visagebühren als Verrechnungsscheck oder in Bar, sollte das Visum per Post zugestellt werden, so ist der vorfrankierte Rückumschlag  notwendig.
Für genaue und die aktuellsten Informationen sollten Reisende vor Antritt der Reise das mongolische Konsulat in Berlin kontaktieren.
Reisende, welche das Land für touristische Zwecke besuchen, sollten sich ausgiebigst mit den mongolischen Gepflogenheiten vertraut machen. Spezielle Literatur ist hierfür in Bibliotheken oder im Fachbuchhandel zu finden.

Die Geographie der Mongolei

Die Mongolei ist ein Staat in Zentralasien und grenzt im Norden an Russland. im Süden und Osten an China. Das Land ist eines der am dünnsten besiedelsten Länder der Welt. Das Steppen-, Hochgebirgs- und Wüstenland ist 1.57 Mio qkm etwa viereinhalb mal so groß wie Deutschland.
Im Westen der Mongolei zieht sich das Altai Gebirge, welches von ewigem Eis bedeckt ist. Die Wüste Gobi befindet sich im Südosten der Mongolei und bedeckt etwas mehr als 30 % der Gesamtfläche. Der Südwesten des Landes ist wasserreicher, hier findet man Wälder und Grassteppen.

Das Wetter in der Mongolei

In der Mongolei herrscht ein sehr kontinetales Klima, Wolken gibt es nur im Sommer vereinzelt. Die Mongolei wird auch als "Land of blue Sky" genannt, ein Name der den Nagel auf den Kopf trifft, wenn man beachtet, dass es durchschnittlich mehr als 260 Sonnentage im Land gibt. Von Juli bis September kann es vereinzelt auch mal etwas Regen geben.
Das Wetter in der Mongolei wechselt sehr schnell, durch den Wind von Norden fallen die Temperaturen äußerst rasch.

Die Geschichte der Mongolei
Die Mongolei war wegen der klimatischen Bedingungen nicht wirklich prädestiniert für Ackerbau und somit einem sesshaften Leben. Die Besiedler konzentrierten sich früher eher auf die Zucht von Schafen und Pferden. Diese Tiere bildeten die Lebensgrundlage, halfen dabei, zu überleben. Die eurasischen Nomaden
wurden somit als Barbaren bezeichnet, heutiger Nachbar China unterteilte sie jedoch in freundliche und feindliche Barbaren.
Lange Zeit kannten die innerasiatischen Nomaden keine Grenzen, da sie zu ständigen Ortswechseln gezwungen waren, um ihre Tiere versorgen zu können. In schlechten wirtschaftlichen Situationen griffen die Nomaden die Nachbarländer an um dort die lebensnotwendigen Versorgungsgüter zu beschaffen.
China war immer das größte Ziel der heutigen Bewohner der Mongolei. Immer wenn die Stämme sich gestärkt und vorbereitet hatten, griffen sie das Nachbarland an und stellten sie dann fest, das China mal wieder doch zu stark ist, so wichen die Mongolen (die damaligen Mandschurei) nach Westen aus.
Die Nomaden waren immer auf den Handel angewiesen, da sie viele notwendige Waren nicht selber produzieren konnten und so standen die meist muslimischen Händler unter dem Schutz der Khane. In China wurde der Handel im 15. und 16. Jahrhundert beschränkt um so ein politisches Druckmittel zur Verfügung zu haben. Diese Form von Beschränkungen waren für die Nomaden ein Kriegsgrund.
Die Zivilisation entwickelte sich immer weiter und folglich konnten die Nomaden ihre Lebensweise nicht aufrecht erhalten. Nachdem die chinesische Mandschu-Dynastie zusammenbrach, bildete sich ab 1911 langsam die moderne Mongolei, wobei die bis dato angehaltene Rückständigkeit beseitigt wurde. Die damalige "äußere Mongolei" löste sich zeitgleich von China, da sich die kriegerischen Mongolen nur der Mandschu-Dynastie zugehörig fühlten. In der "inneren Mongolei" verfügten mongolische Adlige über Besitztümer in China und so wurden die Unabhängigkeitsbestrebungen unterdrückt. Im gleichen Jahr schloß die Mongolei einen Freundschaftsvertrag mit Russland.
Zwischen 1946 und 1950 erkannte China die Unabhängigkeit der Mongolei an und die Beziehung zwischen Russland und der Mongolei wurde immer enger. So sicherte russland der Mongolei für 20 Jahre Militärhilfe im Falle einer Invasion zu.
1992 folgte die Reformierung der Verfassung und das politische System wurde in die Demokratie eingeführt. Die Revolutionäre mongolische Volkspartei errang bei den Parlamentswahlen einen grandiosen Sieg, trotz der wirtschaftlichen Probleme.
1996 endete die Ära der kommunistischen Vorherrschaft in der Mongolei und die Nationale Demokratische Partei übernahm die Führung des Landes.

Die Wirtschaft in der Mongolei
Die Erzeugnisse aus Ackerbau und Viehzucht sind die Stützpfeiler der mongolischen Wirtschaft, dennoch verfügt auch die Mongolei über zahlreiche Bodenschätze, welche jedoch hinter den landwirtschaftlichen Erzeugnissen rangieren. Diese Erzeugnisse werden in Industrien weiterverarbeitet.
Seit 1990 wurden ausländische Investitionen weiter gefördert und folglich wurden staatliche Unternehmen privatisiert.
 

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