Japan Reisen - vielseitige Landschaften, vielseitige Kultur.

Reiseinformationen Japan

Für die Einreise nach Japan wird ein güliger Reisepass benötigt. Deutsche Touristen und Geschäftsreisende benötigen für die Einreise kein Visum, sofern die Aufenthaltsdauer die Länge von 180 Tagen nicht überschreitet.

In asiatischen Länder muss mit einem Ausbruch der Geflügelpest gerechnet werden, so auch in Japan. Aus diesem Grund wird vor dem direkten Kontakt mit Gefügeltieren und vor dem Betreten asiatischer Geflügelmärkte dringlichst abgeraten. Japan ist das erdbebenreichste Land der Welt, so werden in diesem Land im Jahresdurchschnitt etwa 1.500 kleinere Erdbeben registriert. Der Reisende muss sich demnach auf Erschütterungen gefasst machen, die auch noch in der Hauptstadt Tokio deutlich zu merken sind. Für die Einreise nach Japan sind Schutzimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A empfehlenswert. 

Eine Einreise in die von der Atomkatastophe in Fukushima betroffenen Regionen wird nicht empfohlen.

Japan Geographie

Japan, ein Inselstaat, befindet sich im nördlichen Pazifischen Ozean. Auf einer Fläche von 377.708 Quadratkilometern unterteilt sich das Land Japan in die vier Hauptinseln Hokkaido, Honshu, Shikoku und Kyushu. Diese Inseln werden von ca. 4.000 kleineren Inseln umgeben.

Japans Landschaft zeichnet sich durch vielseitige gebirgige Regionen aus, so sind ca. drei Viertel der Landesfläche von Hügeln und Bergen bedeckt. Die Insel Hokkaido wird im Norden von mehreren Bergketten durchzogen, die bis in den Süden der Inseln Kyushu verlaufen. Der Mittlere Teil der Insel Honshu wird von den Japanischen Alpen eingenommen, sie kommen in diesem Landesteil aus nord-südlicher Richtung. Japan beheimatet 200 Vulkane, der Vulkan Fudschijama ist mit 3776 m der höchste Berg Japans. Japans Landschaft wird nicht nur von Gebirgszügen geprägt, sie weist auch eine vielfältige Küstenlandschaft und verschiedene Tiefebenen auf, die sich zumeist in Küstennähe befinden. Die Bevölkerungszahl Japans liegt bei über 126 Mio. Menschen, 12 Mio. davon leben in der Hauptstadt Tokio.   

Wetter Japan

In Japan herrscht ein gemäßtigtes Klima vor. Die starke Ausdehnung der japanischen Inselkette nimmt auch Einfluss auf das Klima in den unterschiedlichen Regionen. Während beispielsweise die nördliche Insel Hokkaido von sehr kalten Wintern geprägt wird, befinden sich die südlichsten Gebiete Japans schon in einer suptropischen Zone.
In den japanischen Sommern herrschen warme bis sehr heiße Temperaturen. Im Frühling und im Herbst ist das Klima mild, jedoch muss im Herbst mit Taifunen gerechnet werden. In den Monaten Juni und Juli herrscht in Japan Regenzeit. Die Monate April, Mai, September und Oktober empfehlen sich aufgrund der angenehmen Wetterlage als Reisezeit.

Geschichte Japan

Vermutlich vor 200.000 Jahren wurden die japanischen Inseln erstmals besiedelt. In den folgenden Jahrhunderten wurde Japan von unterschiedlichen geschichtlichen Epochen geprägt.

Für das japanische Altertum ist beispielsweise die Heian- Zeit (794-1185) charakteristisch, in dieser Zeit übte die Familie Fujiwara die kaiserliche Herrschaft bis zu dem Zeitpunkt aus, als der Kaiser Go-Sanjo im Jahre 1068 den Thron bestieg. Die wohl bedeutendste Zeit der japanischen Geschichte stellt die Meiji-Zeit (1868-1912) dar, in dieser Zeit konnte sich Japan unter der Herrschaft von Kaiser Meiji zu einem modernen imperialistischen Staat entwickeln. Seit Ende des Ersten Weltkrieges konnten in Japan zunehmend nationalistisch geprägte Oragnistaionen Fuß fassen. Während des Zweiten Weltkrieges startete Japan 1941 einen Angriff auf den amerikanischen Flottenstützpunkt Pearl Harbour, dieser Angriff hatte das Eintreten der USA in den Zweiten Weltkrieg zufolge. Außerdem wird der formelle Kriegseintritt Japans auf diesen Tag datiert. Die Atombombenabwürfe von amerikanischen Bombern am 6. und 9. August 1945 auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki zwangen Japan zur endgültigen Kapitulation im Zweiten Weltkrieg. In der Zeit von 1945 bis 1951 stand Japan unter amerikanischer Besatzung. In diesen Jahren wurden in Japan weitreichende Reformen durchgeführt, außerdem wurde eine neue Verfassung verabschiedet und die Demokratisierung vorangetrieben. Ab dem Jahr 1956 kann Japan einen rasanten wirtschaftlichen Aufschwung verzeichnen, in seiner politischen Aktivität hielt sich Japan eher zurück. Im Jahre 1990 wurde Akihito zum Kaiser ernannt, mit dieser Ernennung wurde die sogenannte Heisei-Zeit eingeläutet.

Wirtschaft Japan

Japans Wirtschaft wird von einer freien Marktwirtschaft geprägt. Zuvor wurde Japans Wirtschaft von einer vom Staat gelenkten Volkswirtschaft beeinflusst.

In der japanischen Wirtschaft nimmt der Export die wichtigste Rolle ein, die Einkünfte aus den Exportgeschäften Japans werden auf 363 Milliarden Euro geschätzt, diese Zahlen lassen Japan auf Platz 3 der exportstärksten Länder steigen. Seit Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts ist Japan die drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt. Das starke Wachstum der Wirtschaft kam unter anderem durch die beispielhafte Zusammenarbeit von Staat und Industrie zustande, außerdem kam der japanischen Wirtschaft die guten Kenntnisse der Japaner in der Hightechindustrie zugute. Der Internationale Handel, sowie die Hightechindustrie sind die effizientesten Wirtschaftsbereiche Japans. In den 1980er Jahren musste die japanische Wirtschaft einen herben Rückschlag verzeichnen, als es zum Untergang der zuvor boomenden japanischen Aktien- und Immobilienbranche kam. Derzeit wird Japans Wirtschaft von einer hohen Arbeitslosigkeit beeinflusst, die offizielle Zahl wird auf 4 Millionen geschätzt, während die Dunkelziffer weit aus höhere Zahlen annimmt.


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