Indonesien Reisen - Urlaub im größte Inselarchipel der Welt.

Reiseinformationen Indonesien

Für die Einreise nach Indonesien benötigen deutsche Staatsangehörige ein Visum, dieses Visum wird bei der Einreise erteilt. Die Kosten für das Visum liegen bei einem Aufenthalt von bis zu dreißg Tagen bei 25 US.- Dollar. Reisende müssen sich in der Regel innerhalb von 24 Stunden nach der Einreise registrieren lassen, dieser Vorgang wird von dem gebuchten Hotel übernommen.

Seit dem Jahr 2002 mussten in Indonesien vermehrt Bombenanschläge durch islamistische Extremisten verzeichnet werden, aus diesem Grund gelten Hotels, Einkaufszentren und touristische Einrichtungen als besonders gefährdete Orte. Für die Einreise nach Indonesien sind verschiedene Schutzimpfungen notwendig, so sollte ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A bestehen. Außerdem sollte man sich vor dem in Indonesien auftretendem Denguefieber schützen.   

Geographie Indonesien

Indonesien ist der größte Inselarchipel der Welt, 81 % der Landesfläche besteht aus Wasser. Die zu Indonesien gehörenden Inseln bilden eine Brücke, die zwischen den Kontinenten Asien und Australien liegt. Der Inselarchipel Indonesien besteht aus etwa 17.000 Inseln, davon sind jedoch nur etwa 6000 bewohnt. Die Inseln Sumatra, Sulawesi, Java, Bali, Kalimantan (Borneo) und West Papua sind die Hauptinseln Indonesiens.

Die indonesischen Inseln erstrecken sich von Sumatra, im Westen des Landes, über 5100 km bis in den Osten nach Neuguinea, das nördlich von Australien liegt. Indonesien beherbergt etwa 300 Vulkane, die jedoch zum größten Teil erloschen sind. In dieser Vulkanzone sind die indonesischen Inslen eingebettet. Die landschaftliche Beschaffenheit der Inseln unterscheidet sich stark, so sind einige Inseln von Bergen oder Hochebenen beheimatet, andere wider rum bestehen aus flachen Küstenebenen. Gemessen an seiner Fläche und an seiner Einwohnerzahl ist Indonesien der größte Staat Südostasiens. Die Hauptstadt des Landes ist Jakarta, sie beheimatet 11 Mio. Einwohner und liegt auf der Insel Java.  

Wetter Indonesien

Die indonesischen Inseln liegen auf beiden Seiten des Äquators, aus diesem Grund ist das indonesische Klima nicht nur tropisch, sondern auch vom Monsun beeinflusst. Von Mai bis Oktober bescherrt der Ostmonsun dem Land ein trockenes Wetter, der Westmonsun bringt hingegen von Dezember bis Mai die Regenzeit mit sich.
Die jährliche Niederschlagsmenge liegt durchschnittlich bei 150 bis 400 Zentimetern.Die Temperaturen liegen im indonesischen Flachland das ganze Jahr über bei 22 bis 34 Grad Celcius. Die Gebirgsregionen des Landes werden von einem kühleren Klima heimgesucht.

Geschichte Indonesien

Seit dem 17. Jahrhundert war Indonesien unter dem Namen Niederländisch- Indien eine holländische Kolonie. Während des Zweiten Weltkrieges, im Jahr 1943, konnte sich Indonesien unter japanischer Besatzung erstmals nach 350 Jahren von den Niederländern unabhängig erklären. Am 15. August 1945 beendeten die Japaner aufgrund ihrer eigenen Kapitulation (im Zweiten Weltkrieg) ihre Herrschaft in Indonesien, so konnte die Republik Indonesien am 17. August 1945 ihre Unabhängigkeit ausrufen.

Von den Niederländern wird diese Unabhängigkeit jedoch erst Ende des Jahres 1949 anerkannt. In den folgenden Jahren kommt es immer wieder zu blutigen
Auseinandersetzungen zwischen Kommunisten, islamistischen Extremisten und dem indonesischen Millitär. Im Jahre 1976 kommt es zur Eingeliederung des östlichen Teils der Insel Timor in den indonesischen Staatsverband. Die UN-Generalversammlung fordert im Jahre 1981 das Selbstbestimmmungsrecht für Osttimor, dieses kann im Jahr 1999 mit hilfe eines Referendums durchgesetzt werden. Im Jahre 2004 wird Indonesien von einem starken Seebeben erschüttert, über 200.000 Einwohner Indonesiens fielen dieser Naturkatastrophe zum Opfer.

Wirtschaft Indonesien

Die indonesische Wirtschaft war bis zum Jahre 1960 von kolonialen Strukturen geprägt. In den folgenden Jahren kam es zur Verstaatlichung ausländischer Betriebe durch die Regierung. Die indonesische Wirtschaft wurde im Jahr 1966 erschüttert, sie war in diesem Jahr fast bankrott, aus diesem Grund mussten Reformen und ausländische Wirtschaftshilfe die indonesische Wirtschaft stabilisieren.

Der Export von Rohöl und Gas trug zudem zu einer Stabilisierung der Wirtschaft bei. Im Jahre 1998 wurde die indonesische Wirtschaft nochmals von einer Wirtschaftskrise negativ beeinflusst, die sogenannte Asienkrise zwang die Regierung zu einer weitreichenden neuen Wirtschafts- und Steuerpolitik. Bis heute konnte sich die Wirtschaft von diesem Ereigniss erholen, jedoch lebt ein Viertel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Die Landwirtschaft gibt der Bevölkerung die größte Einahmequelle, sie ist zudem die Branche mit den höchsten Beschäftigungszahlen. Holzprodukte, landwirtschaftliche Erzeugnisse, wie beispielsweise Reis, Kaffee, Erdnüsse und Kakao, sowie Textilien zählen zu den Exportgütern Indonesiens. Indonesien ist ein beliebtes Touristenziel, so lockt beispielsweise die Insel Bali viele Besucher an, sie stellen eine wichtige Einnahmequelle dar. Indonesien ist Mitglied des Internationalen Währungsfond und der Welthandelsorganisation ASEAN (wirtschaftliche, politische und Kulturelle Vereinigung südostasiatischer Staaten).
 


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