Simbabwe ReisenSimbabwe Reisen - das Land bietet eine unerwartete Fülle an Unternehmungsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten. Die Tierparks des Landes, welche zu den artenreichsten und schönsten Afrikas gehören, laden gern zu einer Safari ein! Lassen Sie sich von den Einheimischen und der unvergesslichen Landschaft beeindrucken.

Die Reiseinformationen für das Land Simbabwe

Die Einreise nach Simbabwe erfordert ein Visum, welches an den
Flughäfen von Harare, Victoria Falls oder Bulawayo und an den Grenzübergängen ausgestellt wird. Die Gebühr für das Visum beträgt USD 30,- für eine Einreise und USD 55,- für mehrere Einreisen. Diese Gebühr ist in Devisen bar zu entrichten. Der deutsche Kinderausweis wird uneingeschränkt anerkannt..
Zuständig für eine Visaverlängerung oder die Erteilung von Multiple-Entry-Visa ist immer das Department of Immigration welches in den größeren Städten zu finden ist.

Die Geographie des Landes Simbabwe

Das ca 390.700 qkm große Simbabwe liegt im Südosten des afrikanischen Kontinents und grenzt im Osten und Nordosten an Mosambik, im Süden an Südafrika, im Südwesten an Botswana und im Nordwesten an Sambia. Simbabwe verfügt über ein sehr hügeliges Hochland und viele Flüsse die im Landesinneren entspringen und in die Feuchtwassergebeite Botswanas, in den Sambesi-Fluß oder in den Karibik-Stausee im Nordwesten des Landes fließen.
An der Grenze zu Mosambik erhebt sich eine 350 km lange Bergkette und in Simbabwe gibt es einige der schönsten Nationalparks des südlichen Afrikas.

Das Wetter in Simbabwe

Für ein tropisches Land ist Simbabwe ein verhältnismäßig kühles Land, dies liegt an der Höhenlage. Die Regenzeit dauert von November bis März, während die Monate September und Oktober sehr heiß und trocken werden. Simbabwe wird immer wieder von Dürreperioden heimgesucht.

Die Geschichte des Landes Simbabwe

Die Einwanderung der Bantusprachigen Völker begann in der Eisenzeit. Dazu zählen hauptsächlich die Vorfahren der heutigen Bevölkerung -der Shona.
1871 deuteten die Funde der Ruinen von Great Zimbabwe auf eine mittelalterliche Bantukultur hin.
Anfang des 10. Jahrhunderts etablierte sich die Handelsbeziehung mit
muslimischen Händler und im 11. Jahrhundert entstand die Stadt Simbabwe. Der Handel mit Gold, Kupfer und Elfenbein im Tausch gegen Glas und Tuch reichte bis nach China, was sich anhand von Bodenfunden belegen lässt. Als Portugal den arabischen Küstenhandel im 15. Jahrhundert unterband verlor das Shona-Reich die führende Bedeutung.
1888 hatte sich der Brite Cecil Rhodes im Dhona Gebiet bereits fest niedergelassen und von dem König der Ndebele Schürfrechte erworben. 1889 erhielt Rhodes erhielt er die Lizenz für die British South Africa Company. Mit dieser machte er sich auch das Land der Ndebele zu Eigen, nicht ohne Mihilfe der Kappolizei und einigen Abenteurern. 1895 hieß das Land dann "Rhodesia". Unter Rhodes wurde die Besiedelung des Landes und auch die Verarbeitung von Mineralen und Edelmetallen weiter voran geführt. Die Ndebele und die Shona versuchten sich zwischen 1896 und 1897 in mehreren Aufständen gegen die Annektierung ihres Landes, durch die weißen Kolonialisten, zu wehren.
1911 erfolgte eine Teilung des Landes in Nordrhodesien -das heutige Sambia- und in Südrhodesien, welches 1922 zur unabhängigen Kolonie wurde. 1953 kam es zur erneuten Vereinigung der beiden Teile und zusammen mit Njassaland -das heutige Malawi- wurde das Territorium zur Föderation von Rhodesien und Njassaland.Allerdings wurde diese Föderation 1963 wieder aufgelöst und folglich verlangten die Weißen die Unabhängigkeit  von Südrhodesien. 1964 hieß das  Land dann Rhodesien. Afrikanische Mehrheitsregierungen kamen in Nordrhodesien und Njassaland an die Macht, während das von der weißen Minderheitsregierung geführte Rhodesien unter Ian Smith im November 1965 die Unabhängigkeit einseitig erklärte. Diese Handlung wurde von Großbritannien als Rebellion aufgefasst, jedoch reagierte das Land nicht mit einer gewaltsamen Wiederherstellung der alten Zustände. 1970 rief die weiße Minderheitsregierung die Republik aus, doch weder Großbritannien noch eine andere Nation erkannten diese an.
Gegen Mitte der 70-er Jahre verstärkten sich die Guerillaaktivitäten gegen die Minderheitsregierung und das Regime unter Smith begann Verhandlungen mit den Führern der ZANU (Zimbabwe African National Union ) unter Mugabe und der ZAPU (Zimbabwe African People's Union) unter Nkomo.Erst 1978 wurde ein internes Abkommen zwischen europäischen Siedlern und Einheimischen geschlossen und das Land 1979 in Simbabwe umbenannt.
Smith unterzeichnete im März 1978 eine unterwürfige Vereinbarung mit drei schwarzen Führern unter dem Bischof Muzorewa und es wurde eine Übergangsregierung gebildet. Diese Übergangsregierung sollte eine schnelle Konfliktlösung zugunsten der Europäer bringen, doch der anhaltende Guerillakrieg machte dies quasi unmöglich.
Nach einer Konferenz in London 1979-1980 um die Erreichung einer Verhandlungsregelung im Bürgerkrieg, wurde der britische Lord Soames zum Kontrolleur über die Druchführung von Wahlen, die Entwaffnung der Guerillas und der Entlassung in die Unabhängigkeit erklärt. Die westlichen Beobachter rechneten mit einer Koalition unter Nkomo und seiner ZAPU, der stark auf die Ndebele gestützt war, doch die freien Wahlen von 1980 stellten Mugabe und seine ZANU als überragenden Sieger dar. Er hatte die Mehrheit der Shona auf seiner Seite. Da Mugabe sich nun als Lenker Simbabwes bezeichnete verließen in den folgenden Jahren mehr als 200.000 Weiße das Land.
Die Minderheitsregierung nahm immer mehr Züge einer Diktatur an und die Weißen zählte zwar nur weniger als 1% der Bevölkerung, doch hielten sie 70% des Landes zu kommerzieller Nutzung auf ihrer Seite.
1999 wurden die Weißen dann von Mugabe unter enormen psychischen und physischen Druck gesetzt, da sie die Mehrheit des BSPs und der Nahrungsmittel produzierten. Diesbezüglich suspendierte das Commonwealth Simbabwe wegen der Verletzung von Menschenrechten und der Verschiebung der Wahlen 2002 und Simbabwe trat 2003 endgültig aus dem Comonwealth aus..
Seit Mitte der 90-er Jahre heißt die wichtigste Oppositionspartei MDC (Movement for Democratic Change). Aufgrund der Enteignung und der hohen Rate der Agrarexporte wurde die soziale Lage des Landes immer schlechter, besonders in den ländlcihen Regionen. Die Wirtschaft litt auch unter der extrem hohen Anzahl an  HIV/AIDS-Erkrankten.
Mugabe stellte in den 90-er Jahren die Homosexualität unter Strafe.

Die Wirtschaft in Simbabwe

Obwohl das Land Simbabwe einen der niedrigsten Lebensstandards besitzt ist die Volkswirtschaft des Landes eine der vielfältigsten des afrikanischen Kontinents. Das Land besitzt viele Bodenschätze (Kohle, Kupfer, Nickel, Kobalt, Zinn, Gold, Silber, Eisen), das macht den Bergbau neben der Landwirtschaft zu einem geoßen Industriesektor.
Die Produktion von Nahrungsmitteln, Maschinen, Textilien, alkoholischen Getränken und Düngemitteln sind ebenfalls wichtige Industriezweige.
Tabak, Kaffee, Zuckerrohr, Baumwolle, Kartoffeln, Erdnüsse, Orangen und Bohnen sin die wichtigsten landwirtschftlichen Erzeugnisse.


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