Namibia Reisen

Namibia ReisenNamibia Reisen - Erleben sie die pure Natur in den verschiedensten Facetten und gehen Sie auf eine Reise in die älteste Wüste der Welt - die Wüste Namib. Überzeugen Sie sich selbst, dass Namibia sein Versprechen, ein Land der Kontraste zu sein, auch einhalten kann!

Reiseinformationen zum Land Namibia

Es besteht keine Visumpflicht für deutsche, österreichische oder schweizer Touristen,
der jeweilige Reisepass muß eine Gültigkeit von sechs Monaten über das Rückreisedatum aufweisen.
Für Kinder bis 10 Jahre ist ein Kinderausweis acuh ohne Bild ausreichend, bis zum 16. Lebensjahr ist diesem Kinderausweis ein Bild beizufügen. Das Kind kann bis zum 16. Lebensjahr auch in dem elterlichen  Reisepass eingetragen sein.
Beide Formen des Kinderausweises müssen noch ausreichend Platz für den Einreisestempel haben.
Es ist für Besucher ein Aufenthalt von 90 Tagen gestattet, Journalisten müssen ein Visum zur Arbeitserlaubnis beantragen.

Viele Farmen in Namibia heißen Besucher und Gäste gern willkommen. Hier werden den Gästen Logis, Verpflegung und Freizeitgestaltung angeboten wie z.B. Wanderungen, Ausritte, Rundfahrten oder auch Grillabende. Ebenfalls willkommen sind auch Jagdgäste. Die Trophäenjagd reguliert gleichzeitg den Wildbestand und ist daher sehr wichtig für das Land.

Die Geographie des Landes Namibia

Im süden Afrikas gelegen erstreckt sich Namibia über eine Fläche von ca. 824 000 qkm und ist
somit mehr als 2 mal so groß wie Deutschland. Die Bevölkerungszahl unterscheidet sich allerdings erheblich. Bewohnen doch rund 1,68 Millionen Menschen das Land Namibia, so haben allein große deutsche Städte diese Einwohneranzahl.
Im Süden und Südosten Namibias grenzt Südafrika, im Osten Botswana und im Norden Sambia und Angola an das Land. Der Atlantische Ozean bildet im Westen die natürliche Grenze Namibias.

Das Wetter in Namibia

Namibia verfügt über ein trockenes, heißes Wüstenklima mit geringen, unregelmäßigen Niederschlägen.
Namibia ist mit durchschnittlich 300 Sonnentagen jährlich ein äußerst sonniges Land. Niederschläge gibt es in Namibia nur in Form von starken Gewittergüssen und diese erfolgen nur in den Sommermonaten zwichen November und Februar. In dieser Zeit verwandeln sich trockene Flussläufe in stark geflutete Ströme und das Land ergrünt innerhalb weniger Tage.
Die beste Reisezeit ist zwischen April und Juni, hier liegen die Tagestemperaturen um  25°C und nachts kühlt es angenehm ab.
In den Wintermonaten zwischen Juli und September sinken die Temperaturen auch selten unter 20°C, allerdings kann es im Hochland im landesinneren und in der Wüste Namib zu Nachtfrösten kommen.
In den Sommermonaten reisen selbst Namibier gern an kühlere Küstenorte.

Die Geschichte über Namibia

Die ersten Europäer landeten 1486 an der Küste Namibias. Der Portugiese Diego Cao befolgte den Auftrag seines Königs und errichtete
ein Steinkreuz am Cape Cross in der Nähe von Swakopmunds.
Ein Jahr später wurde durch Bartholomeu Diaz ein weiteres Steinkreuz errichtet - in der Nähe von Lüderitz. Doch die Europäer fangen erst 300 Jahre später an, das Land wirklich zu besiedeln.
Während des 15. und 16. Jahrhundert wurden die einheimischen Khoisan durch die Hereros, welche Kupfer, Keramik, Eisen, Zuchtvieh und Pflanzen in das Land brachten, vertrieben.
In der ersten Hälfte des 19 Jahrhunderts gab es eine lange Dürreperiode in Namibia und die Herero kämpften immer mehr gegen die verstärkt eindringenden Nama um das wenige Weideland.
1840 gründet der Nama Häuptling Jan Jonker die Siedlung "Klein Windhoek" in einem quellenreichen Tal und legt somit einen Grundstein für die spätere Hauptstadt Windhoek.
1850 wird durch britische und anderen europäischen Handelsgesellschaften das erste Kupfer abgebaut.
In den Jahren zwischen 1876 und 1878 annektiert Großbritannien die "Walvis Bay" (Walfischbucht) und das heutige Südafrika, gleichzeitig wird das gesamte Gebiet der Nama und Herero zum Protektorat erklärt.
1880 erobern die Herero die Stadt Windhoek von den Nama, dieser letzte große Krieg beginnt mit einem Grenzstreit und währt 10 Jahre.
Der Bremer A. Lüderitz erwirbt 1883 das Gebiet der heutigen Lüderitzbucht und erklärt es 1884 zum deutschen Protektorat. Durch den Zukauf von immer mehr Land vergrößerte sich das deutsche Schutzgebiet und durch die Errichtung des ersten Forts durch Hauptmann Curt von Francois entstannt das deutsche Schutzgebiet "Deutsch-Süd-West-Afrika". Das Hauptquartier der deutschen Schutztruppe wurde 1891 in die Hauptstadt Windhoek verlegt.
Die Nama und Herero schlossen sich erstmals zusammen um gegen die deutsche Vorherrschaft zu kämpfen doch die Angriffe fanden nur wenig fruchtbaren Boden, da die deutschen alle Angriffe abwehren konnten. 1904 fand dann die große, berüchtigte, endgültige Schlacht am Waterberg gegen die Herero statt. Hier starben ca zweidrittel aller namibischen Hereros und der Rest wurde in die Wüste Kalahari vertrieben.
1907 wurde das Gebiet um Etosha mit einer Fläche von ca. 100 000 qkm  zum größten Nationalpark der Welt ernannt.
Während der Anfänge des ersten Weltkrieges um 1914/15 übernahmen südafrikanische Truppen nach der deutschen Kapitulation die Macht.
Laut Versailler Vertrag wurde das Gebiet Südafrika zugesprochen und dem Völkerbund unterstellt.
Um den deutschen Kolonialgedanken zu unterdrücken wurden die meisten deutschen in südafrikanische Lager gebracht oder unter Hausarrest gestellt.
Nachdem die UNO Ende des zweiten Weltkrieges das Mandat über Namibia übernehmen wollte, erkannte Südafrika dieses nicht an und verwaltete es weiterhin.
Im Oktober 1966 erklärt die UNO das Mandat wegen der Anwendung der Apartheitsgesetze für beendet und gründet den "UNO-Rat für Namibia". Diesem wird auch die Verantwortung für das Gebiet übergeben. Daraufhin startet die Widerstandsbewegung SWAPO ihre Guerilla-Tätigkeit, allerdings ohne großen Erfolg.
1975-1977 versuchen 11 Bevölkerungsgruppen im Rahmen einer "Turnahllen-Konferenz" die Unabhängigkeit Namibias vorzubereiten.
Im September 1978 werden vom UNO Sicherheitsrat überwachte Wahlen gefordert, welche im Dezember ohne Teilnahme der SWAPO durchgeführt wurden. Der SWAPO wurde die Teinahme verweigert, auf Grund dieser Tatasache wurden die Wahlen nicht anerkannt.
Die "Turnhallen-Allianz" erhielt die meisten Stimmen.
1983 tritt die Turnhallen-Allianz zurück und es entsteht eine Vielparteien Konferenz.
1989 beginnt im April der Unabhängigkeitsprozess mit Waffenstillstand, im Mai trifft eine Vereinigung zu Überwachung des Unabhängigkeitsprozesses ein.
Im März 1990 wurde Namibia unabhängig.

Die Wirtschaft in Namibia

Namibia besitzt eine 200-Seemeilen-Wirtschaftszone, welche für die Fischereiwirtschaft genutzt wird,
allerdings hat diese Wirtschaftsform doch erhebliche Rückschläge zu verzeichnen, da die Entwicklung der Fischbestände außerordentlich kritisch verläuft.
Ein großer Wirtschaftsfaktor ist der Tourismus, allerdings wird der Fernreiseverkehr aus Gründen des Umweltschutzes nicht auf Massentourismus ausgerichtet.
Der Bergbau war fürher ebenfalls ein erheblicher Wirtschaftsfaktor, seit einiger Zeit werden hier nur noch Diamanten abgebaut.

 

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