Mosambik Reisen - Treten Sie in die Fußspuren Vasco da Gamas und entdecken Sie den Staat Mosambik im Südosten Afrikas an der Straße von Mosambik.
Genießen Sie die Offenherzigkeit und Gastfreundschaft der Bewohner Mosambiks.

Reiseinformationen für das Land Mosambik

Für die Einreise nach Mosambik bedarf es eines Visums. Dieses sollte VOR der Einreise bei einer der Auslandsvertretungen Mosambiks eingeholt werden.
Der deutsche Kinderausweis wird grundsätzlich anerkannt, es ist jedoch ratsam, Kindern ab 6 jahren einen Europapass auszustellen. Alle Einreisedokumente müssen mindestens 6 Monate Gültigkeit besitzen.
Die im Visum gestattete Aufenthaltsdauer darf nicht überschritten werden, ansonsten kann das hohe Geldstrafen bedeuten. Die Verlängerung des Visums erfordert eine Ausreise aus Mosambik.
Wenn Reisende den angrenzenden südafrikanischen Krüger-Nationalpark besichtigen möchten, so sollten sie vor der Abreise nach Mosambik ein Multiple Entry-Visum beantragen welches zu einer Mehrfacheinreise berechtigt. Dieses Visum ist nicht an den Grenzübergängen oder in Mosambik erhältlich.
Es sollte ausreichend Bargeld in US $ mitgeführt werden, da Travellercheques nicht eingelöst werden können,da dies jedoch ein temporäres Problem ist erfordert dies eine genaue Prüfung vor Antritt der Reise. Außerhalb von Maputo werden EURO nur in Einzelfällen akzeptiert.

Die Geographie von Mosambik

Das mit ca. 801.000 qkm etwa doppelt so große Mosambik liegt im Südosten des afrikanischen Kontinents mit der Küste an der Straße von Mosambik, welche zwischen dem afrikanischen Kontinet und Madagaskar verläuft. Weiter im Osten ist der Indische Ozean, im Süden grenzt das Swaziland an Mosambik, im Südwesten Südafrika, im Westen Simbabwe und Sambia, im Nordwesten Malawi und im Norden Tansania.
Der Küstenstreifen und der gesamte Süden des Landes ist teilweise durch sumpfiges Flachland geprägt.

Das Wetter in Mosambik

Mosambik ist in den weitesten Teilen von einem tropischen Klima geprägt, nur der Süden des Landes ist subtropisch. Die Niederschläge fallen überwiegend an der Küste von November bis März.

Eine Einführung in die Geschichte von Mosambik

Die Khoisane waren die Ureinwohner Mosambiks. Diese wurden ab ca. 1000 n. Chr. von den Bantu-Völkern zurückgedrängt. 1498 landete Vasco da Gama im Rahmen einer seiner Entdeckungstouren an der Küste Mosambiks und ihm folgten 1505 die Portugiesen.
1880 musste Mosambik die Regionen Rhodesien und Malawi an die Briten abtreten.
1951 wurde Mosambik zu einem portugisischen Übersee - Territorium und die gegründete afrikanische Nationalbewegung FRELIMO (Befreiungsfront für Mosambik), zuerst unter der Führung von Mondlane, dann unter der Führung von Machel, führte zahlreiche Guerillakämpfe gegen den portugisischen Diktator Salazar.
1975 erfolgte das Ausrufen der Volksrepublik mit stark kommunistischen Tendenzen und Machel wurde Staatspräsident. Ein folgenschwerer Bürgerkrieg brach 1980 aus. Die Auswirkungen des Bürgerkrieges wurden durch Naturkatastrophen noch verstärkt  und die wirtschaftliche Situation des Landes verschlechterte sich derartig, dass ein Großteil der Bevölkerung ins Ausland flüchtete.
Die Liberalisierung des Landes kam mit Machels Nachfolger Chissano und 1990 wurde Mosambik zur Republik mit einer neuen Verfassung. Mosambik trat 1995 dem Commonwealth bei.

Die Wirtschaft in Mosambik

Der Bürgerkrieg bedeutete den wirtschaftlichen Zusammenbruch Mosambiks. Die schwerwiegenden Folgen: Unterbrochene Eisenbahnverbindungen im Land, Verwüstungen, Sabotage der Cashew-Ernte, Ausweisung der mosambikanischen Gastarbeiter aus Südafrika bzw. die Ausweisungen erfolgten bereits an der Grenze.
Heute versucht die Regierung die Wirtschaft wieder in gang zu bringen, doch die Inflationsrate ist beträchtlich gesunken. Durch ausländische Investitionen wurden Arbeitsplätze geschaffen und Mosambik konnte seine Exporte steigern. Die hauptsächlichen Exporte sind Garnelen, Cashew-Nüsse, Baumwolle und Zucker. Importe sind weiterhin Erdöl, landwirtschaftliche Maschinen und Nahrungsmittel. Die Landwirtschaft beschäftigt fast 90% aller Arbeitskräfte  doch das größte Problem sind die nach wie vor scharfen Landminen, welche zahlreich vorhanden sind.


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