Kongo ReisenKongo Reisen -Urlaub im Herzen Afrikas.

Die Reiseinformationen für die DR Kongo

Für die Einreise in die DRKongo benötigen Deutsche Staatsangehörige ein Visum, welches NUR von der kongolesischen Botschaft in Bonn ausgestellt wird.


Die Einreisevisa können ggf. in Kinshasa verlängert werden.
Der Reisepass muß für die Visabeantragung eine Gültigkeit von noch mindestens 6 Monaten aufweisen, der deutsche Kinderausweis wird nur MIT Lichtbild anerkannt.
Alleinreisende Minderjährige brauchen für die Einreise eine "autorisation parentale" - eine schriftliche Genehmigung der Eltern.
Achtung: Von Reisen in die Demokratische Republik Kongo wird gewarnt! In der DRKongo kommt es seit Jahren zu bewaffneten Auseinandersetzungen.
Im gesamten Land ist die Sicherheitslage sehr ungewiss. Kriegerische Auseinandersetzungen gab es erst Ende 2004 im Osten des Landes, besonders Reisen in den Osten oder Nordosten des Landes sollten gründlich überdacht werden. Wer trotz der fragilen Sichrerheitslage in die DRKongo einreisen möchte, sollte vor Beginn der Resie die Deutsche Botschaft in Kinshasa kontaktieren und sich in die von der Botschaft geführte "Deutschenliste" eintragen lassen.

Die Geographie der DR Kongo

Das Land der Demokratischen Republik Kongo -ehemals Zaire- ist mit ca. 2.345.410 der drittgrößte Staat des Afrikanischen Kontinents und somit mehr als 6 mal so groß wie Deutschland.


Kongo liegt im Osten Äquatorialafrikas und besitzt 9.165 km gemeinsame Grenzen mit den Staaten Republik Kongo (Brazzaville) im Westen, Zentralafrikanische Republik im Norden , Sudan im Nordosten, Ruanda, Tansania, Uganda und Burundi im Osten, Sambia im Südosten und Süden, Angola im Süden und Südwesten.
Trotz der Größe des Landes und seiner Lage verfügt Kongo nur üer 40 km Küstenlinie, diese verläuft im Norden der Kongomündung und bildet den einzigen Zugang zum Atlantischen Ozean.

Das Wetter in der DR Kongo

Die Demokratische Republik Kongo hat aufgrund der geographischen Lage und der gewaltigen Ausmaße ein besonders abwechslungsreiches Klima.
Es herrscht Äqutorialklima, dass heiß, es ist kontinuierlich warm und feucht.
Im Zentrum des Landes fallen häufig auch heftige Regen, welche sich auf das ganze Jahr verteilen, allerdings verändert sich die Tmeperatur dabei nicht, es bleibt beständig bei 26°C.
Regenzeit (8 Monate pro Jahr) und Trockenzeit fallen im Norden und Süden zusammen.
In der DRKongo gibt es auch eine kleine Zone, in welcher ozeanisches Klima herrscht. An der Mündung des Kongo-Flusses bewirkt der Benguelo Stromein drastisches Absinken der Temperaturen.

Eine Einführung in die Geschichte des Landes der Demokratischen Republik Kongo
Ursprünglich war das Land der Demokratischen Republik Kongo das Heimatland mehrer Königreiche, so auch des im 14. Jahrhundert gegründete Königreichs Kongo, eines der größten afrikansichen Staatswesen.
Nach der "Entdeckung" durch die Portugiesen begann die bis zum Ende des 17. Jahrhunderts dauernde völlige Zerstörung des Königreiches, sowie die Ausbeutungen und Plünderungen durch Sklavenjäger, welche nach dem Zerfall der portugiesischen Vorherrschaft durch Holländer und Engländer fortgeführt wurde.
Der Engländer Henry M. Stanley bereiste als erster Europäer den Kongo umfassend, doch sein Vorschlag, den Kongo dem englischen Kolonialreich anzugliedern, wurde abgelehnt. Diese Gelegenheit nutzte dann König Leopold II. von Belgien, seit langen von dem Gedanken an ein Kolonialreich fasziniert wollte er das übernehmen, doch die belgische Bevölkerung war auch eher gegen Kolonien, also vereinnahmte Leopold den Kongo 1885 als seinen "Privatbesitz".
Jenseits allen Völkerrechts war dieser Status in der gesamten Kolonialgeschichte einzigartig.So galten auch die Bewohner Kongos als rechtloser Privatbesitz und so kam es bei der wirtschaftlichen Ausbeutung zu grausamen Exzessen, dass die als sog. "Kongogräuel" 1908 international für Aufsehen und Empörung sorgten und Leopold zur Übergabe des Kongo als "normale" Kolonie an den belgischen Staat zwangen. Daraufhin verbesserten sich zwar die Verhältnisse ein wenig, dennoch wurde der Kongo inklusive seiner Bewohner von Belgien ausgebeutet und so wuchs der Druck im Kongo nach staatlicher Selbstbestimmung.
Unter dem Druck der gesamten Welt und nach den ersten Unruhen zog sich Belgien 1959 plötzlich aus dem Kongo zurück und hinterließ ein infrastrukturelles Chaos.
Patrice E. Lumumba wurde als Führer der kongolesischen Unabhängigkeitsbewegung zum ersten Ministerpräsidenten des jungen Landes berufen, doch er konnte das Land nicht zusammenhalten. Zu wenig Fachkräfte und sezessionistische Bestrebungen machten ihm seine Aufgabe schier unmöglich.
Nach nur 18 Monaten Unabhängigkeit putschte der frühere Assistent Lumumbas, Joseph Mobutu, gegen ihn und errichtete in den folgenden Jahrzehnten eine der grausamsten Diktaturen in Afrika. Lumumba konnte der Haft kurz entfliehen, wurde jedoch kurze Zeit später erneut gefangen, ausgeliefert und ermordet. Sicher ist wohl, dass der Putsch und auch der Mord mit der Unterstützung der USA und Belgiens durchgeführt wurden.
Die Diktatur Mobutus zerstörte das Land immer weiter und ihm wurde erst 1994 Einhalt geboten, als sich, angeheizt durch Flüchtlingsströme aus Ruanda und Burundi. im Grenzland zu Ruanda eine Rebellen-Strietmacht bildete, angeführt von Kabila. 1997 gelang es Kabila den alten und kranken Mobutu zu stürzen, fiel dann allerdings 2001 selbst einem Attentat zum Opfer. Sein Sohn Joseph Kabila führte die Arbeit seines Vaters als Staatspräsident fort und er verscuht der zerrütteten Nation eine Stabilisierung zu geben. Doch der fast komplette Zerfall der Infrastruktur und Wirtschaft des Landes stehten ihm im Weg.
Mehrere Revolten konnte Kabila bisher abwehren, von souveräner Stabilität des Landes kann aber auch 2005 noch lange nicht gesprochen werden.

Die Wirtschaftslage in der DR Kongo

Seit Mitte der 80-er Jahre ist die Wirtschaft der Demokratischen Republik Kongo weit zurückgegangen. Um die Wirtschaft wieder zu beleben, hat die Regierung unter Präsident Kabila in zusammenarbeit mit IWF und der Weltbank sehr wichtige Maßnahmen ergriffen. 
So wurde der Wechselkurs für den kongolesischen Franc und der Preis für Erdölprodukte liberalisiert und seit 2001 sind diese Maßnahmen rechtskräftig. Folglich steigen die Preis rapide an, während die Löhne gleich bleiben. Seit Anfang der 90-er Jahre war die DRKongo von der EU suspendiert, nun wurde von der EU die strukturelle Zusammenarbeit wieder aufgenommen. So haben auch ausländische Investoren langsam wieder Interesse an Engagements in der DRKongo.

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